Wasserstoff-Pipeline H2Coastlink 1 HEL verbindet Emden und Leer – Bauantrag eingereicht
Mila VoigtWasserstoff-Pipeline H2Coastlink 1 HEL verbindet Emden und Leer – Bauantrag eingereicht
Pläne für neue Wasserstoff-Pipeline in Norddeutschland konkretisieren sich mit Bauantrag
Die Planungen für eine neue Wasserstoff-Pipeline in Norddeutschland haben mit der Einreichung eines Bauantrags einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Die 23,5 Kilometer lange Trasse mit dem Namen H2Coastlink 1 HEL soll die Städte Emden und Leer verbinden und ist Teil des wachsenden deutschen Wasserstoffnetzes. Der Netzbetreiber EWE Netz GmbH bereitet nun die Umweltprüfungen und die öffentliche Beteiligung vor.
Die geplante Pipeline wird von Emden über Ihlow und Moormerland bis nach Leer verlaufen. Mit einem Durchmesser von etwa 0,4 Metern bildet sie einen zentralen Abschnitt der deutschen Bahn für Wasserstoff und verbindet Industriestandorte mit Importterminals.
Das Genehmigungsverfahren hat bereits begonnen: Die erforderlichen Unterlagen sind vom 22. Januar bis 23. Februar online einsehbar. Im ersten Quartal 2026 folgt eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Zudem ist eine öffentliche Anhörung vorgesehen, um Anregungen und Bedenken aus der Region aufzunehmen.
Sobald die Pipeline in Betrieb geht, wird sie den Transport von Wasserstoff zwischen wichtigen Knotenpunkten ermöglichen und damit Deutschlands Wandel hin zu saubereren Energieträgern unterstützen. EWE Netz GmbH treibt das Projekt voran und sorgt dafür, dass die Infrastruktur den nationalen Zielen der Energiewende entspricht.
Die H2Coastlink 1 HEL soll zu einer zentralen Säule im deutschen Wasserstoffnetz werden. Mit laufenden Umweltprüfungen und Bürgerbeteiligungen zielt das Vorhaben darauf ab, die Energieinfrastruktur in der Region zu stärken. Nach Fertigstellung wird die Pipeline eine effizientere Verteilung von Wasserstoff zu Industrie- und Importstandorten ermöglichen.