33-Jähriger von eigenem Hund getötet - Online-Petition - Tragischer Todesfall in Lohne: War der American Bully XL schuld?
Ein Mann aus Lohne in Niedersachsen wurde tot aufgefunden, nachdem er leblos in einem Straßengraben entdeckt wurde – neben ihm sein American Bully XL. Augenzeugenberichten zufolge soll der Hund aggressiv reagiert haben, als Rettungskräfte eintrafen. Nun prüfen die Behörden, ob das Tier für die tödlichen Verletzungen verantwortlich wurde.
Über 36.500 Menschen haben inzwischen eine Petition mit dem Titel "Für Sam" unterzeichnet, in der sie eine faire Bewertung des Verhaltens des Hundes fordern, bevor über sein weiteres Schicksal entschieden wird.
Der Vorfall ereignete sich in Lohne, wo der Mann mit schweren Verletzungen regungslos entdeckt wurde. Die Polizei bestätigte, dass seine Wunden auf einen körperlichen Kampf mit dem Hund hindeuteten. Das Tier, das inzwischen als gefährlich eingestuft wurde, befindet sich derzeit in einem Tierheim, während Experten eine Verhaltensbewertung durchführen.
Diese Untersuchung wird entscheiden, ob der Hund resozialisiert werden kann oder ob eine Euthanasie notwendig wird. Falls er als unbedenklich eingestuft wird, könnte er unter strengen Auflagen – darunter eine Genehmigung für gefährliche Hunderassen – an neue Halter vermittelt werden. Die Initiatoren der "Für Sam"-Petition argumentieren, der Hund habe möglicherweise versucht, seinen Besitzer zu wecken, statt ihn anzugreifen. Sie fordern die Behörden auf, alle Eventualitäten zu prüfen, bevor über das Schicksal des Tieres entschieden wird.
Das weitere Schicksal des Hundes hängt nun vom Ergebnis der Verhaltensanalyse ab. Wird er für harmlos befunden, könnte er unter kontrollierten Bedingungen an neue Besitzer abgegeben werden. Andernfalls werden die Behörden im Einklang mit den öffentlichen Sicherheitsvorschriften die Euthanasie einleiten.