SPD will Apotheken mit höherer Festgebühr und neuer Rolle stärken
Die SPD hat ihre Unterstützung für die Erhöhung der Festgebühr für Apotheken bekräftigt. Parteivertreter argumentieren, dass dieser Schritt entscheidend sei, um eine zuverlässige Gesundheitsversorgung für alle zu gewährleisten. Gleichzeitig betonen sie die Notwendigkeit, die Kosten im Einklang mit den finanziellen Belastungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu halten.
Dr. Christos Pantazis bezeichnete die Gebührenerhöhung als einen zentralen Baustein des Gesundheitssystems. Ohne diese Maßnahme, warnte er, könnte die Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln gefährdet sein. Die Reform zielt darauf ab, Apotheken zu modernisieren und ihre Wirtschaftlichkeit trotz Personalmangels zu sichern.
Tanja Machalet hob die über die bloße Abgabe von Medikamenten hinausgehende Rolle der Apotheken hervor. Sie nannte sie unverzichtbare soziale Anlaufstellen, die die Demokratie stärken und die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung fördern. Ihre Arbeit in den Bereichen Patientensicherheit und Prävention mache sie unersetzlich, so Machalet.
Der Gesetzentwurf sieht vor, Apotheken zu "Gesundheitslotsen" mit erweiterten Dienstleistungen auszubauen. Die SPD pocht darauf, die Standortapotheken zu stärken – allerdings im Rahmen einer tragfähigen Finanzstruktur. Dazu gehört die langfristige Sicherung der Finanzierung bei gleichzeitiger Gewährleistung eines flächendeckenden Zugangs zur Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger.
Die geplanten Änderungen sollen die Apothekenversorgung in ganz Deutschland absichern. Durch die Erhöhung der Festgebühr und die Neuausrichtung ihrer Rolle will die SPD Personalengpässe überwinden und die zukünftige Arzneimittelversorgung sichern. Die Reformen unterstreichen zudem die Bedeutung von Apotheken sowohl für das Gesundheitswesen als auch für den sozialen Zusammenhalt.






