02 May 2026, 16:13

Braunschweig zwischen Arbeitermarsch und rechtsextremen Protesten am Freitag

Eine große Protestmarsch mit Menschen, die eine Stra√e in Washington, D.C. entlanggehen, einige halten Schilder und andere fahren Fahrröder, mit Bäumen, Schildern und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Braunschweig zwischen Arbeitermarsch und rechtsextremen Protesten am Freitag

Mehrere Kundgebungen in Braunschweig am Freitag – von geplanten Märschen bis zu spontanen Protesten

Am Freitag fand in Braunschweig ein Tag mit sowohl organisierten als auch spontanen Demonstrationen statt. Dazu zählten ein großer Arbeiteraufmarsch, eine rechtsextreme Versammlung sowie Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmenden. Die Polizei meldete zwar vereinzelte Vorfälle, bestätigte aber, dass alle Kundgebungen bis zum frühen Abend beendet waren.

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Der Tag begann mit dem DGB-Aufmarsch zum „Tag der Arbeit“, der um 11 Uhr am Burgplatz startete. Rund 1.800 Menschen beteiligten sich an dem Zug, der gegen 12:30 Uhr den Bürgerpark erreichte. Eine zweite DGB-Demonstration setzte sich um 13:05 Uhr von der Konrad-Adenauer-Straße aus in Bewegung.

Gleichzeitig versuchte die rechtsextreme NPD in der Nähe des Bahnhofs eine eigene Kundgebung abzuhalten. Aufgrund der Präsenz des DGB musste ihre Route geändert werden, und nur etwa 40 Personen nahmen teil. Während der NPD-Veranstaltung wurden Eier geworfen, jedoch gab es keine Verletzten oder Sachschäden.

Ein Teil der DGB-Demonstranten bildete später am Hauptbahnhof eine spontane Gegenprotestaktion. Die Polizei griff ein, nachdem zwei Beamte körperlich angegriffen und ein weiterer bei der Amtsausübung behindert worden waren. Trotz dieser Zwischenfälle waren alle Kundgebungen bis 17:15 Uhr beendet.

Der Tag war geprägt von einer Mischung aus organisierten und spontanen Protesten, wobei die DGB-Märsche die meisten Teilnehmer anzogen. Die Polizei ging gegen vereinzelte Konflikte vor, schwerwiegende Vorfälle blieben jedoch aus. Bis zum Abend hatten sich alle Versammlungen aufgelöst, und die Stadt kehrte zur Normalität zurück.

Quelle