11 May 2026, 08:14

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert härtere Bürgergeld-Regeln gegen Fachkräftemangel

Ein detailliertes historisches Plakat der ersten Grafschaft Tirol-Karte, das geografische Merkmale wie Flüsse, Berge und Städte zeigt, begleitet von erklärendem Text.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert härtere Bürgergeld-Regeln gegen Fachkräftemangel

Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, drängt auf schärfere Regeln beim deutschen Bürgergeld. Er argumentiert, dass zu viele Menschen Sozialleistungen beziehen, ohne etwas zurückzugeben. Seine Äußerungen unterstreichen die Sorgen über ungenutzte Arbeitsmöglichkeiten in der Region.

Schulze verwies auf den Fachkräftemangel in Sachsen-Anhalt, wo tausende Stellen unbesetzt bleiben. Trotz verfügbarer Jobs behauptet er, viele leistungsfähige Bezieher von Bürgergeld würden sich bewusst gegen eine Arbeit entscheiden. Diese Situation frustriere ihn, da lokale Unternehmen verzweifelt nach Personal suchten.

Während der Erntesaison kommen die Apfelpflücker in der Region vor allem aus Osteuropa. Schulze fragte, warum einheimische Leistungsempfänger diese Jobs nicht übernehmen. Das aktuelle System bezeichnete er als ungerecht – gegenüber Arbeitnehmern, Betrieben und denen, die sich trotz Härten ihren Lebensunterhalt verdienten.

Der Ministerpräsident betonte, dass Arbeitsfähige nicht untätig bleiben dürften. Sein Vorschlag zielt darauf ab, Sozialleistungen stärker an die aktive Teilnahme am Arbeitsmarkt zu knüpfen. Schulz’ Reformforderung richtet sich insbesondere an diejenigen, die Leistungen beziehen, ohne nach Arbeit zu suchen. Im Mittelpunkt steht die Besetzung offener Stellen mit heimischen Kräften statt der Abhängigkeit von ausländischen Arbeitskräften. Die Debatte über strengere Sozialregeln wird voraussichtlich anhalten, während Sachsen-Anhalt weiterhin mit Fachkräftemangel kämpft.

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