01 May 2026, 04:18

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg: Demonstration endet mit Ausschreitungen und Festnahme

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei einer Protestaktion gegen die Anti-Kriegs-Bewegung in Berlin, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, mit einem Gebäude mit Arkaden, Säulen und Skulpturen im Hintergrund.

"Reclaim the Night" in Berlin-Kreuzberg: Demonstration endet mit Ausschreitungen und Festnahme

Mehr als 2.600 Menschen nahmen am Donnerstagabend an der jährlichen Frauendemonstration in Berlin-Kreuzberg teil. Die unter dem Motto "Reclaim the Night" bekannte Veranstaltung fand im Vorfeld der Maifeierlichkeiten statt. Die Stimmung war angespannt, als während des Marsches Feuerwerkskörper explodierten und Gegenstände auf die Polizei geworfen wurden.

Die Kundgebung begann am Kottbusser Damm und zog anschließend in Richtung Köpenicker Straße. Die Organisatorinnen beendeten die Demonstration etwa zehn Minuten früher als geplant. Trotz des vorzeitigen Endes blieb die Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung aufgeladen.

Die Polizei meldete vier Fälle von Sachbeschädigung, darunter Vandalismus an Privatfahrzeugen und Streifenwagen. Eine Person wurde vorläufig festgenommen, weil sie angeblich einen Beamten beleidigt haben soll. Für die Donnerstagsveranstaltungen waren rund 1.800 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz, für die größeren Demonstrationen am Freitag sind weitere 5.300 Kräfte vorgesehen.

Die Walpurgisnacht und die Tage vor dem 1. Mai sind traditionell von einer verstärkten Polizeipräsenz geprägt. Die diesjährigen Vorbereitungen spiegeln die Erwartung weiterer Ausschreitungen während der anstehenden Proteste wider.

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Die Demonstration endete ohne schwere Verletzungen, doch die Auseinandersetzungen hinterließen ihre Spuren. Die Behörden werden eine starke Präsenz aufrechterhalten, während sich Berlin auf weitere Großveranstaltungen am Freitag einstellt. Die Zahl der Vorfälle und das vorzeitige Ende deuten darauf hin, dass sowohl Organisatorinnen als auch Polizei eine weitere Eskalation verhindern wollten.

Quelle