11 January 2026, 22:27

Polizei Lüneburg stoppt illegale E-Bike- und E-Scooter-Umbauten in Großrazzia

Ein Vintage-Plakat, das Fahrräder und Automobile in Cottereau und Dijon, Frankreich, bewirbt, mit Menschen, die Fahrräder fahren und eine Kutsche, mit den Worten "Fahrräder und Automobile" oben.

Polizei Lüneburg stoppt illegale E-Bike- und E-Scooter-Umbauten in Großrazzia

Polizei in Lüneburg geht gegen illegale Umbauten an Motorrädern und E-Scootern vor

Bei einer groß angelegten Kontrolle hat die Polizei in Lüneburg gegen unerlaubte Veränderungen an motorisierten Fahrrädern und E-Scootern vorgegangen. Im Fokus standen Fahrer, die gegen Geschwindigkeitsvorschriften verstießen oder ohne gültige Zulassung und Versicherung unterwegs waren. Beamte führten im gesamten Stadtgebiet Überprüfungen durch, um die Einhaltung der Verkehrsregeln durchzusetzen.

Die Aktion förderte massenhafte Verstöße zutage: Viele Fahrer waren ohne ausreichenden Versicherungsschutz oder ohne gültigen Führerschein unterwegs. Insgesamt wurden 71 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, zudem leitete die Polizei in 37 Fällen strafrechtliche Ermittlungen ein.

Ein Fahrer versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, wurde jedoch später gestoppt. Sein umgebautes Fahrrad erreichte eine Geschwindigkeit von 50 km/h – und das ohne Tretunterstützung, was deutlich über den gesetzlichen Grenzwerten liegt. Die Behörden stuften das Gefährt als nicht verkehrssicher ein und leiteten weitere Maßnahmen ein.

Als Konsequenz der Kontrollen wurde 23 Fahrern die Weiterfahrt untersagt. Zudem beschlagnahmte oder sicherte die Polizei zehn Fahrzeuge im Rahmen der Aktion.

Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Probleme mit illegalen Umbauten an E-Bikes und E-Scootern. Dutzende Fahrer müssen nun mit Bußgeldern, Fahrzeugbeschlagnahmungen oder sogar Strafverfahren rechnen. Die Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen folgen könnten.