Tuner-Szene: NRW-Polizei zielt auf 'Entertainer' - NRW-Polizei jagt Influencer, die illegale Straßenrennen bewerben
Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen Social-Media-Influencer vor, die illegale Straßenrennen bewerben
Mit einer neuen Strategie will die Polizei gefährliche Autotreffen im Keim ersticken. Die Behörden überwachen gezielt Online-Aktivitäten, um nicht genehmigte Veranstaltungen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
Im Fokus stehen Influencer, die mit Videos von rasanten Stunts und Hochgeschwindigkeitsfahrten große Menschenmengen zu illegalen Treffen locken. Ihre Posts dienen den Ermittlern nun als Frühwarnsystem – wird ein Event gemeldet, rücken Beamte mit Hubschraubern, Drohnen oder Bodeneinheiten aus.
Die Polizei kann Teilnehmer bereits auf dem Weg zu den Treffen abfangen. Den Influencern selbst drohen Verwarnungen oder Versammlungsverbote nach dem öffentlichen Sicherheitsrecht. Die Landespolizei NRW arbeitet zudem mit Behörden in Nachbarländern zusammen, um grenzüberschreitende Fluchtversuche zu vereiteln.
In den vergangenen zwei Jahren wurden in der Region jedoch noch keine Influencer offiziell wegen solcher Aktivitäten verwarnt oder mit einem Veranstaltungsverbot belegt.
Ziel der Maßnahmen ist es, die Gefahren durch illegale Rennen und große, nicht genehmigte Zusammenkünfte zu verringern. Durch die Beobachtung digitaler Kanäle hofft die Polizei, Events zu stoppen, bevor sie eskalieren. Die Strategie setzt auf schnelle Einsatzkräfte und länderübergreifende Zusammenarbeit.






