02 May 2026, 08:14

NRW-Inklusionsscheck bricht 2022 alle Förderrekorde mit über 400 Projekten

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl" in den Händen, einige tragen Mützen und Schutzbrillen, andere halten Schilder, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

NRW-Inklusionsscheck bricht 2022 alle Förderrekorde mit über 400 Projekten

NRWs Inklusionsscheck fördert über 400 Projekte – Rekordjahr 2022

Das Inklusionsscheck-Programm von Nordrhein-Westfalen hat 2022 mehr als 400 Vorhaben finanziert und damit sein erfolgreichstes Jahr seit dem Start 2019 verzeichnet. Die Initiative, die Projekte unterstützt, die die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung fördern, vergab im vergangenen Jahr insgesamt 812.000 Euro. Ab sofort können sich Vereine und lokale Gruppen für die Förderrunde 2023 bewerben – mit Zuschüssen von bis zu 2.000 Euro pro Projekt.

Der Inklusionsscheck NRW stellt finanzielle Mittel für Vorhaben bereit, die Barrieren abbauen und Inklusion vorantreiben. Gefördert werden unter anderem Festivals, Workshops, Ausstellungen und Publikationen, die Zugänglichkeit und Teilhabe verbessern. 2022 erhielten etwa zwei Projekte des Special-Fly e.V. aus Viersen Unterstützung: ein Schwimmangebot sowie ein mobiles Snoezelen-Snoezelraum für sensorische Entspannung.

Anträge müssen online über das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht werden. Die Frist läuft bis zum 30. September 2023; der Link zur Bewerbung findet sich unter www.mags.nrw/inklusionsscheck. Seit seiner Einführung setzt sich das Programm dafür ein, dass Menschen mit Behinderung gemeinsam mit anderen an gesellschaftlichen Aktivitäten teilhaben können.

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Die Förderrunde 2022 verzeichnete die höchste Zahl bewilligter Projekte seit Bestehen. Mit bis zu 2.000 Euro pro Antrag können Veranstalter ihr Angebot inklusiver gestalten. Die wachsende Nachfrage nach barrierearmen und partizipativen Formaten in der Region spiegelt sich in der kontinuierlichen Ausweitung des Programms wider.

Der Inklusionsscheck NRW bleibt eine zentrale Fördermöglichkeit für Akteure, die sich in Nordrhein-Westfalen für mehr Inklusion einsetzen. Bis Ende September können sich Initiativen um Mittel für ihre Aktivitäten 2023 bewerben. Durch den Fokus auf praxisnahe, gemeindebasierte Lösungen ermöglicht die Initiative mehr Menschen die Teilhabe an sozialen, kulturellen und Freizeitangeboten.

Quelle