Neuer Bericht zeigt Fortschritte der Kreislaufwirtschaft im deutschen Bausektor
Mila VoigtNeuer Bericht zeigt Fortschritte der Kreislaufwirtschaft im deutschen Bausektor
Im März erscheint ein neuer Bericht zur Kreislaufwirtschaft im deutschen Bausektor. Erstellt vom Bauforum für Klimaneutralität und dem Wuppertal Institut, untersucht die Studie, wie die Branche Abfälle reduzieren und Emissionen senken kann. Die Ergebnisse werden auf einer Online-Veranstaltung vorgestellt, die sich an Fachleute aus der Bauwirtschaft richtet.
In den vergangenen fünf Jahren hat der deutsche Bausektor stetige Fortschritte bei der Wiederverwendung von Materialien gemacht. Der Einsatz recycelter Baustoffe stieg von 15 Millionen Tonnen im Jahr 2021 auf etwa 22 Millionen Tonnen im Jahr 2025. Dieser Anstieg geht auf strengere Kreislaufwirtschaftsgesetze und EU-Richtlinien zurück, darunter die Bauabfallrichtlinie.
Der anstehende Bericht "Kreislaufwirtschaft im deutschen Bausektor" bewertet den aktuellen Stand der Ressourceneffizienz in der Bauwirtschaft. Zudem zeigt er auf, in welchen Bereichen weitere Verbesserungen möglich sind. Die Online-Veranstaltung bringt Planer:innen, Architekt:innen, Projektentwickler:innen und andere Expert:innen zusammen, um zentrale Strategien für die Förderung kreislauforientierter Praktiken zu diskutieren.
Der Übergang zu einer vollständigen Kreislaufwirtschaft im Bausektor gilt als entscheidend, um Ressourcen zu schonen und den Klimawandel zu bekämpfen. Der Bericht und die begleitende Veranstaltung zielen darauf ab, die Branche in Richtung nachhaltigerer Methoden zu lenken.
Die Ergebnisse bieten ein klares Bild vom Fortschritt Deutschlands bei der kreislauforientierten Bauweise. Die Teilnehmer:innen der Veranstaltung werden Wege erörtern, um den Wandel in der Branche zu beschleunigen. Die Veröffentlichung des Berichts im März markiert einen wichtigen Schritt hin zur Ausrichtung des Sektors auf Klima- und Ressourcenziele.






