Massiver Einbruch bei Sparkassen-Filialen: Tausende Schließfächer geknackt
Mila VoigtBankangestellte geben sich als Bankmitarbeiter aus - Massiver Einbruch bei Sparkassen-Filialen: Tausende Schließfächer geknackt
Schwerwiegender Sicherheitsvorfall bei zwei Sparkassen-Filialen in Deutschland
In zwei Filialen der Sparkasse ist es zu einem schweren Sicherheitsvorfall gekommen. Ende Dezember 2025 brachen Diebe in Tausende Schließfächer der Filiale in Gelsenkirchen-Buer ein. Zudem gab es einen separaten Vorfall in einer Filiale in Wilhelmshaven, wobei Details bisher nur begrenzt bekannt sind.
In der Filiale Gelsenkirchen-Buer wurden etwa 3.100 bis 3.250 Kundenschließfächer gewaltsam geöffnet. Zwei Tatverdächtige setzten Werkzeuge ein, um die Fächer zu knacken; die Polizei prüft, ob eine dritte Person beteiligt war. Noch ist unklar, ob Beute gemacht wurde oder wie hoch der Schaden ist.
Die Bank hat alle betroffenen Kunden kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert. Gleichzeitig warnt die Sparkasse vor Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgeben. Diese Anrufer versuchen, persönliche Daten und Kontodetails zu erschleichen. Die Sparkasse betont, dass sie niemals sensible Informationen telefonisch abfragt.
Die Polizei ruft die Kunden zur Wachsamkeit auf und warnt vor verdächtigen Anrufen. Wer unerwartete Anfragen nach Daten erhält, sollte sofort auflegen und sich direkt an die Bank oder die örtliche Polizei wenden. Die Ermittler prüfen zudem, ob Insiderwissen – etwa Zugangscodes oder Chipkarten-Daten – eine Rolle bei dem Einbruch spielte.
Viele Kunden sind besorgt um ihre Wertsachen. Die Sparkasse arbeitet eng mit den Behörden zusammen, um die Lage zu klären und weitere Betrugsversuche zu verhindern. Kunden wird geraten, unerwartete Kontakte zunächst direkt bei ihrer Filiale zu verifizieren, bevor sie Informationen preisgeben.