25 March 2026, 00:18

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Ein Mann mit einer Prothese läuft auf einer Laufbahn mit einer Tafel "Rio 2016 Paralympische Spiele" im Hintergrund, in Schwarz-Weiß.

Martin Schulz holt nachträglich Paralympics-Silber nach Doping-Disqualifikation

Der deutsche Triathlet Martin Schulz hat bei den Paralympics 2024 in Paris nachträglich die Silbermedaille erhalten. Die Aufwertung erfolgte, nachdem der ursprüngliche Zweitplatzierte, Ronan Nunes Cordeiro, wegen Dopings disqualifiziert worden war. Schulz, ein zweifacher Paralympics-Sieger aus Sachsen, hatte das PTS5-Sprintrennen am 2. September 2024 zunächst auf dem dritten Platz beendet.

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Der 36-jährige Schulz startet für den SC DHfK Leipzig und hatte in der Disziplin zunächst Bronze gewonnen. Sein Ergebnis änderte sich, nachdem bei Cordeiro der verbotene Wirkstoff 19-Norandrosteron nachgewiesen worden war – eine Substanz, die zu jeder Zeit im Wettkampf verboten ist. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hatte Cordeiro im Oktober 2024 vorläufig gesperrt.

Cordeiro legte gegen die Entscheidung Berufung ein, doch der Internationale Sportgerichtshof (CAS) wies seinen Fall am 28. Januar 2026 ab. In der Folge wurde seine Leistung in Paris annulliert, und Schulz' Medaille wurde auf Silber aufgewertet. Die World Triathlon wird nun über weitere Sanktionen gegen den disqualifizierten Athleten entscheiden.

Mit dem Urteil ist Schulz' Silbermedaille im PTS5-Sprintrennen offiziell bestätigt. Zudem wird Cordeiros Ergebnis aus den Paralympics-Rekorden von 2024 gestrichen. Weitere disziplinarische Maßnahmen gegen den brasilianischen Sportler stehen noch aus.

Quelle