10 May 2026, 12:14

"Lange Nacht der Museen" in Leipzig und Halle: Rekordandrang und Bahn-Chaos nach Mitternacht

Menschen mit einem Koffer durch eine Bahnhofshalle gehen, Schilder mit Text, eine Uhr an der Wand und Deckenleuchten.

"Lange Nacht der Museen" in Leipzig und Halle: Rekordandrang und Bahn-Chaos nach Mitternacht

Tausende Besucher strömten am Wochenende zur „Langen Nacht der Museen“ in Leipzig und Halle. Das jährliche Event bot nächtlichen Zugang zu bedeutenden Kulturstätten, darunter das Grassimuseum für Angewandte Kunst und das Händel-Haus. Doch Transportprobleme ließen viele Besucher nach Mitternacht stranden.

Die Veranstaltung lockte große Menschenmassen in beide Städte. In Leipzig besuchten die Gäste das Grassimuseum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste. In Halle standen unter anderem das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte auf dem Programm. Ein einziges Ticket ermöglichte den Eintritt in alle Häuser sowie die kostenlose Nutzung von Bussen, Straßenbahnen und S-Bahn-Zügen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Probleme gab es, als die Besucher den Heimweg antreten wollten. Die S3 nach Halle fiel aus, sodass nur noch die S5 verkehrte. Ohne Alternative drängten sich Hunderte in den nächsten S5-Zug am Leipziger Hauptbahnhof. Die Wagen füllten sich so schnell, dass Dutzende nicht mehr einsteigen konnten.

Die Situation spitzte sich weiter zu, da der nächste planmäßige S5-Zug erst in über einer Stunde fahren sollte. Viele Fahrgäste, darunter auch Familien mit kleinen Kindern, mussten auch lange nach Mitternacht auf dem Bahnsteig ausharren.

Die „Lange Nacht der Museen“ verzeichnete zwar Rekordbesucherzahlen, doch die Transportpannen trübten für viele den Abend. Mit nur einem fahrplanmäßigen Zug und keinen schnellen Ersatzverbindungen sahen sich einige Besucher mit langen Wartezeiten auf dem Heimweg konfrontiert. Die Veranstalter könnten für künftige Auflagen die nächtlichen Verkehrsangebote überdenken müssen.

Quelle