Kommunalwahl 2026 in Wiesbaden: CDU gewinnt, Grüne verlieren deutlich an Stimmen
Mila VoigtLandeshauptstadt Hat Gezählt - CDU Gewinnt - Kommunalwahl 2026 in Wiesbaden: CDU gewinnt, Grüne verlieren deutlich an Stimmen
Die vorläufigen Ergebnisse der Wiesbadener Kommunalwahl 2026 liegen nun vor. Die Auswertung zeigt deutliche Verschiebungen in der Wählergunst: Einige Parteien konnten zulegen, andere mussten Sitze abgeben. Die Gesamtzahl der 68 Mandate im Stadtrat bleibt gegenüber der vorherigen Legislaturperiode unverändert.
Die CDU geht als stärkste Kraft hervor und erreichte 26,5 Prozent der Stimmen – ein Plus von 3,0 Prozentpunkten im Vergleich zu 2021. Damit gewinnt sie fünf zusätzliche Sitze und steigt von 32 auf 37 Mandate. Auch die SPD verzeichnete einen leichten Zuwachs und legte um 2,0 Punkte auf 22,3 Prozent zu. Trotz des Stimmengewinns verlor sie jedoch drei Sitze und kommt nun auf 18 Mandate (zuvor 21).
Die Grünen mussten dagegen spürbare Verluste hinnehmen: Mit einem Rückgang von 6,2 Prozentpunkten erreichten sie nur noch 15,2 Prozent der Stimmen. Ihre Fraktion schrumpfte um vier Sitze von 25 auf 21. Auch die FDP büßte leicht an Unterstützung ein und verlor einen Sitz. Die rechtspopulistische AfD erzielte 11,9 Prozent der Stimmen – etwas weniger als die 12,7 Prozent, die am Wahlabend zunächst prognostiziert worden waren. Dennoch gewann sie zwei zusätzliche Sitze und steigt von sieben auf neun Mandate. Die PARTEI zieht mit einem Sitzzuwachs von zwei auf drei Mandate in den neuen Stadtrat ein.
In der endgültigen Sitzverteilung bleibt die CDU die größte Fraktion, gefolgt von SPD und Grünen. Während die AfD an Einfluss gewinnt, verlieren die Grünen an Gewicht – eine Entwicklung, die das politische Kräfteverhältnis im Rat neu prägt.
Die vorläufigen Zahlen bestätigen ein gemischtes Ergebnis für die Wiesbadener Parteien: Die Gewinne der CDU und der Aufstieg der AfD stechen hervor, während Grünen und SPD an Einfluss einbüßen. Der Stadtrat wird nun mit der neuen Zusammensetzung an die Arbeit gehen – ein Spiegel der veränderten Wählerpräferenzen.






