21 January 2026, 10:31

Junge bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – Rettungskräfte warnen vor tödlicher Eisgefahr

Vier junge Jungs in Mützen und Schlittschuhschuhen stehen auf einem zugefrorenen See, mit Häusern, Bäumen und einem klaren Himmel im Hintergrund, dargestellt in Schwarz-Weiß.

Junge bricht auf zugefrorenem Burggraben ein – Rettungskräfte warnen vor tödlicher Eisgefahr

Am Abend des 20. Januar 2026 ist ein zwölfjähriger Junge auf dem Burggraben des Celle Schlosses durchs Eis eingebrochen. Rettungskräfte eilten zum Einsatzort, nachdem das Kind bis zu den Knien im eiskalten Wasser eingeklemmt war. Der Vorfall unterstreicht erneut die Gefahren zugefrorener Gewässer.

Noch am selben Nachmittag hatten Beamte bereits in der Nähe eingreifen müssen: Eine Gruppe von Kindern und Jugendlichen war vom zugefrorenen Teich im Französischen Garten verwiesen worden – aus Sicherheitsgründen. Die Behörden betonten, dass die Tragfähigkeit des Eises stark variieren kann und sich von oben oft nicht einschätzen lässt.

Der Junge wurde von Feuerwehrleuten und Mitgliedern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus dem Burggraben gerettet und mit Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Rettungskräfte warnen seit Langem, dass Kinder und Jugendliche die Risiken dünnen Eises häufig unterschätzen. Polizei und Feuerwehr appellieren weiterhin an die Bevölkerung, das Betreten zugefrorener Seen, Flüsse oder Gräben zu vermeiden. Nur offiziell freigegebene Flächen sollten für winterliche Aktivitäten genutzt werden.

Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich instabiles Eis sein kann. Die Rettungsdienste rufen erneut zu besonderer Vorsicht auf – vor allem bei jungen Menschen. Ohne amtliche Sicherheitsprüfungen bleiben zugefrorene Gewässer unberechenbar und lebensgefährlich.