Hannovers Polizei schlägt mit Großkontrollen gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten zu
Emma BeckerHannovers Polizei schlägt mit Großkontrollen gegen Rasen und illegale Fahrzeugumbauten zu
Hannovers Polizei geht mit verschärften Kontrollen gegen Verkehrsverstöße vor
In den vergangenen zwei Wochen hat die Polizei in Hannover massiv gegen Verkehrsverstöße durchgegriffen. Eine Großkontrolle am Karfreitag richtete sich gezielt gegen illegale Fahrzeugumbauten, Rasen und rücksichtsloses Fahren. Zudem wurden die Ferienfahrverbote für Lastkraftwagen überprüft und besonders auf den Schutz von Radfahrern in Unfallschwerpunkten geachtet.
Die Kontrollen am Karfreitag begannen mit dem Fokus auf nicht zugelassene Fahrzeugveränderungen und gefährliche Fahrweisen. Bei drei Fahrzeugen war die Betriebserlaubnis abgelaufen, drei weitere wiesen unerlaubte strukturelle Veränderungen auf. Insgesamt 98 Autofahrer wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten – darunter ein Fahrer, der in einer 30er-Baustellenzone mit 74 km/h geblitzt wurde.
Auf der Autobahn A2 stoppten die Beamten vier Sattelzüge, die trotz des Feiertagsfahrverbots nicht freigestellte Güter transportierten. Zwei weitere Lkw wurden am 20. April bei Verstößen gegen das Sonntagsfahrverbot erwischt. Bereits in der Woche vom 7. bis 13. April hatten die Beamten 834 Tempodelikte registriert – darunter ein 20-jähriger Fahrer, der in einer 50er-Zone 124 km/h fuhr. Allein während der Karfreitagsaktion wurden 19 Verwarnungen wegen gefährlichen Verhaltens ausgestellt, drei Fahrern wurde die Weiterfahrt untersagt.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Sicherheit von Radfahrern. Besonders in der Beneckeallee und der Mielestraße überwachten die Beamten Lkw-Bewegungen, um riskante Abbiegevorgänge und überhöhte Geschwindigkeiten zu unterbinden.
Die verschärften Kontrollen führten zu zahlreichen Ahndungen wegen Verkehrsvergehen. Zu den Hauptdelikten zählten Rasen, illegale Fahrzeugumbauten und Verstöße gegen Ferienfahrverbote. Weitere Kontrollen sind im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in der Region geplant.