Grenzkontrolle auf der A12: Polizei findet Waffenarsenal und 12.000 Euro Bargeld
Emilia NeumannGrenzkontrolle auf der A12: Polizei findet Waffenarsenal und 12.000 Euro Bargeld
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Bargeldfund gemacht. Das in Berlin zugelassene Fahrzeug wurde in der Nähe von Bad Bentheim angehalten, wo seit vergangenem Monat vorübergehend wieder Kontrollen stattfinden. Gegen drei Männer wird nun wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz ermittelt.
Der Vorfall ereignete sich auf der A12, wo die Grenzkontrollen am 16. März 2026 wieder eingeführt worden waren. Seither kommt es regelmäßig zu Staus von bis zu zehn Kilometern Länge. Bis zum 22. März wurden bereits über 500 Bußgelder verhängt – etwa wegen überhöhter Geschwindigkeit oder fehlender Papiere. Die Polizeipräsenz wurde verstärkt, und stichprobenartige Fahrzeugkontrollen gehören inzwischen zum Alltag.
Bei einer solchen Kontrolle durchsuchten Beamte ein Auto mit Berliner Kennzeichen, das von einem 35-jährigen Mann gesteuert wurde. Mit an Bord waren zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren. Der jüngere der beiden war den Behörden bereits bekannt.
Im Fahrzeug fanden die Polizisten eine beunruhigende Sammlung an Gegenständen: ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Zudem beschlagnahmten sie 12.000 Euro in bar. Sämtliche Waffen und gefährlichen Gegenstände wurden als Beweismaterial sichergestellt.
Die drei Männer stehen nun unter dem Verdacht, gegen waffenrechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben. Die Behörden setzen die verschärften Grenzkontrollen fort, die bereits zu Hunderten von Bußgeldern und mehreren Festnahmen geführt haben. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei die beschlagnahmten Gegenstände und das Bargeld auswertet.






