24 March 2026, 20:17

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und testen Elektro-Müllwagen für klimaneutrale Flotte

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030" steht und für eine significativa Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 wirbt.

Göttinger Entsorgungsbetriebe setzen auf HVO100 und testen Elektro-Müllwagen für klimaneutrale Flotte

Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) senkt Emissionen durch Umstellung auf sauberere Kraftstoffe und Test von Elektro-Müllfahrzeugen

Die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) reduzieren die Emissionen ihrer Fahrzeugflotte, indem sie auf umweltfreundlichere Kraftstoffe umsteigen und Elektro-Müllwagen erproben. Durch diese Maßnahmen konnten die jährlichen CO₂-Emissionen bereits um etwa 1.800 Tonnen gesenkt werden. Während die langfristige Strategie auf Elektromobilität setzt, nutzt das Unternehmen synthetischen Diesel als Übergangslösung.

Fast alle der über 120 Fahrzeuge des Unternehmens wurden auf HVO100 umgestellt – einen synthetischen Dieselkraftstoff, der aus hydriertem Bioabfall wie gebrauchten Speiseölen und tierischen Fetten hergestellt wird. Dieser Zwischenschritt hat bereits zu sofortigen Emissionsminderungen geführt, während das Unternehmen auf den Ausbau der notwendigen Ladeinfrastruktur für eine vollständige Elektrifizierung wartet.

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Langfristig bleibt die GEB der Elektromobilität verpflichtet – allerdings nur, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Aktuelle Testfahrten mit einem Elektro-Müllfahrzeug verliefen sowohl im Sommer als auch im Winter erfolgreich. Mitarbeiter berichteten von weniger Lärm und geringeren Vibrationen im Vergleich zu herkömmlichen Diesel-Lkw, während Anwohner die leiseren und umweltfreundlicheren Fahrzeuge positiv wahrnahmen.

Auch andere deutsche Betreiber setzen auf HVO100 oder ähnliche klimafreundliche Kraftstoffe, darunter ein Busunternehmen in Pirna und Freital sowie die kommunale Fahrzeugflotte in Stuttgart. Die GEB kombiniert kurzfristige Kraftstoffumstellungen mit laufenden Tests von Elektrofahrzeugen, um ihren CO₂-Fußabdruck schrittweise zu verringern.

Die Umstellung auf HVO100 hat die Emissionen der GEB bereits um mehrere tausend Tonnen pro Jahr reduziert. Mit erfolgreichen Elektro-Lkw-Tests und einem klaren Plan für eine mit Ökostrom betriebene Elektromobilität steuert das Unternehmen konsequent auf eine vollständig dekabonisierte Flotte zu. Die nächsten Schritte hängen vom Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Sicherung grüner Energiequellen ab.

Quelle