23 March 2026, 14:19

Gewaltexzess in Bischofsheim: 23-Jähriger greift Fußgänger und Kind an

Fünf Kinder sitzen auf einer Schotterstraße in einem Schwarz-Weiß-Bild mit Bäumen und einer stehenden Person im Hintergrund und Text unten; die Kinder sehen besorgt aus.

Gewaltexzess in Bischofsheim: 23-Jähriger greift Fußgänger und Kind an

Ein 23-jähriger Mann ist nach einer gewalttätigen Randale in Bischofsheim festgenommen worden. Die Vorfälle begannen mit einem grundlosen Angriff auf einen Fußgänger und eskalierten zu Sachbeschädigungen sowie einem Übergriff auf ein Kind.

Die Polizei konnte den Verdächtigen schließlich in der Nähe der Unterführung der Eisenbahnbrücke stellen, nachdem es mehrere Meldungen über Zerstörungen und Gewalt gegeben hatte.

Die Serie der Angriffe hatte in der Nürnberger Straße begonnen, wo der Mann laut Zeugenaussagen einen 43-Jährigen ohne Vorwarnung attackiert haben soll. Anschließend flüchtete er und zerschlug mit einem Pflasterstein die Scheibe eines fahrenden Autos. Der 37-jährige Fahrer erlitt durch die splittrige Scheibe leichte Verletzungen.

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Seine Gewalttat setzte sich in der Nähe des Bereichs An der Schleuse und entlang des Maindamms fort. Dort zerstörte er mit Pflastersteinen die Scheiben von zwei weiteren Fahrzeugen. Zudem warf er einen weiteren Stein gegen ein zweites Auto und verursachte weitere Schäden.

Später griff der Täter ein dreijähriges Kind an, riss es von seinem Fahrrad und trat auf den am Boden liegenden Jungen ein. Die Polizei konnte den Mann schließlich in der Nähe der Eisenbahnbrücken-Unterführung aufspüren und festnehmen.

Die Behörden haben den Verdächtigen inzwischen in ein psychiatrisches Krankenhaus zur Begutachtung gebracht. Die Gesamtkosten des Schadens, einschließlich der Fahrzeugreparaturen, werden auf mehrere tausend Euro geschätzt.

Bestätigte Meldungen über Fahrzeugbeschädigungen in der Nähe der Main-Damm-Anlage im Zusammenhang mit diesem Vorfall liegen nicht vor.

Dem Verdächtigen drohen nun mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Gefährdung. Die Ermittlungen zu den Angriffen dauern an; die Polizei wertet weiterhin Beweismaterial und Zeugenaussagen aus.

Das Kind und der verletzte Fahrer wurden ärztlich versorgt, wobei keine lebensbedrohlichen Verletzungen festgestellt wurden.

Quelle