06 May 2026, 03:59

Berliner fordern mindestens 100 Euro Steuersenkung für spürbare Entlastung

Ein Balkendiagramm auf einem blauen Hintergrund, das den Einkommensanteil nach Transferleistungen und Bundessteuern von 1979 bis 2007 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Berliner fordern mindestens 100 Euro Steuersenkung für spürbare Entlastung

Eine neue Umfrage zeigt: Die meisten Berliner würden eine Steuersenkung erst ab 100 Euro pro Monat spürbar wahrnehmen. Die vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhobenen Daten belegen, dass geringfügige Entlastungen kaum Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung haben. An der Studie, die zwischen Ende April und Anfang Mai durchgeführt wurde, nahmen über 1.000 Personen teil.

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Die Befragten wurden gefragt, wie hoch eine monatliche Steuerentlastung ausfallen müsste, damit sie einen spürbaren Unterschied merken. Nur 5 Prozent gaben an, dass 50 Euro ausreichen würden. Ein deutlich größerer Anteil von 38 Prozent erklärte, erst ab 100 Euro oder mehr eine Entlastung zu bemerken.

Währenddessen nannten 31 Prozent eine Schwelle von 250 Euro, und 19 Prozent bestanden darauf, dass die Senkung über 250 Euro liegen müsse, um Wirkung zu zeigen. Die Ergebnisse waren dabei in Ost- und Westdeutschland sowie über alle Einkommensgruppen hinweg weitgehend einheitlich.

Unter den Anhängern der großen Parteien gab es jedoch gewisse Unterschiede. Die meisten Wähler von CDU/CSU, SPD und Grünen hielten 100 Euro pro Monat für eine spürbare Entlastung. Dagegen verlangten vier von zehn AfD-Anhängern eine Senkung von über 250 Euro, um einen Effekt zu spüren.

Die Umfrage offenbart ein klares Muster: Die Mehrheit der Menschen erwartet Steuersenkungen im dreistelligen Bereich, bevor sie einen konkreten Vorteil wahrnehmen. Da nur ein kleiner Teil mit 50 Euro zufrieden wäre, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass bescheidene Entlastungen kaum Beachtung finden. Die Daten wurden Anfang Mai über fünf Tage hinweg von 1.002 Teilnehmenden erhoben.

Quelle