ADAC plant erste Beitragserhöhung seit sieben Jahren für 2027
Der ADAC, Deutschlands größter Automobilclub mit rund 22 Millionen Mitgliedern, plant eine Erhöhung seiner Mitgliedsbeiträge. Die Anpassung markiert die erste Preiserhöhung seit sechs Jahren und soll 2027 in Kraft treten – vorausgesetzt, sie wird auf der diesjährigen Hauptversammlung im Mai genehmigt.
Aktuell kosten die gängigsten Mitgliedschaften 54 Euro für das Basispaket, 94 Euro für Plus und 139 Euro für Premium. Nach dem neuen Modell sollen Einzelmitglieder mindestens 10 Euro mehr pro Jahr zahlen. Familienmitgliedschaften könnten noch stärker steigen, mit Aufschlägen von bis zu 55 Euro.
Premium-Mitglieder werden voraussichtlich die höchsten Erhöhungen tragen, auch wenn die genauen Beträge noch nicht feststehen. Im Schnitt wird mit einer Steigerung von etwa 20 Prozent gerechnet. Der ADAC hat seine Preise zuletzt 2021 angepasst – es wäre damit die erste Erhöhung seit fast sieben Jahren.
Die endgültige Entscheidung über die neuen Beiträge fällt auf der Hauptversammlung im Mai. Bei einer Zustimmung gelten die angepassten Preise ab 2027.
Die Beitragsanpassungen betreffen Millionen ADAC-Mitglieder in allen Tarifen. Während Basismitglieder die geringsten Erhöhungen verkraften müssen, werden Premium- und Familienmitgliedschaften deutlich teurer. Die Änderungen folgen auf eine lange Phase stabiler Preise bei der Organisation.






