23 June 2026, 18:18

Zwei Drittel der Studiengänge bald ohne NC – wie sich der Hochschulzugang verändert

Zugangsbeschränkungen an Universitäten nehmen weiter ab

Zwei Drittel der Studiengänge bald ohne NC – wie sich der Hochschulzugang verändert

Bis zum Wintersemester 2026/27 werden an deutschen Hochschulen mehr als zwei Drittel der Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen auskommen. Das bedeutet, dass Studierende sich für sieben von zehn Bachelor-Studiengängen unabhängig von ihren Schulnoten bewerben können.

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Noch vor einem Jahrzehnt erforderte fast die Hälfte aller Bachelor-Programme bestimmte Noten für die Zulassung. Im Wintersemester 2022/23 hatten bundesweit nur noch 31,6 Prozent der Studiengänge solche Hürden.

Die Entwicklung zeigt einen deutlichen Trend zu offenerem Hochschulzugang. Hamburg etwa senkte seinen Anteil an zulassungsbeschränkten Studiengängen innerhalb von nur zwei Jahren von 62,4 auf 37,6 Prozent. Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz bieten die durchlässigsten Systeme – hier hat weniger als jeder fünfte Studiengang Zugangsvoraussetzungen.

Dagegen halten Berlin und Baden-Württemberg nach wie vor die höchsten Anteile an Studiengängen mit Zulassungsbeschränkungen. Die Veränderungen erleichtern vielen Studierenden den Zugang zu einem Hochschulstudium. Die Chancen, einen Platz im Wunschstudiengang zu erhalten, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Der Wandel spiegelt eine generelle Entwicklung hin zu einer inklusiveren Hochschullandschaft in ganz Deutschland wider.

Quelle