06 April 2026, 18:16

Zuckersteuer spaltet Politiker: Wer zahlt den Preis für unsere Gesundheit?

Plakat mit dem Text "Präsident Biden beschränkt Insulin-Kosten auf 35 Dollar pro Monat für Senioren mit Medicare durch das Inflation Reduction Act" und einem Logo darüber.

Zuckersteuer spaltet Politiker: Wer zahlt den Preis für unsere Gesundheit?

Ein neuer Vorschlag für eine Zuckersteuer hat unter deutschen Politikern eine Debatte ausgelöst. Eine Expertenkommission schlägt gestaffelte Abgaben auf zuckerhaltige Getränke vor, um die Belastung der Krankenkassen zu verringern. Während einige Politiker den Plan unterstützen, lehnen andere ihn bereits ab.

Das Modell der Kommission sieht vor, 26 Cent pro Liter für Getränke mit einem Zuckergehal von 5 bis unter 8 Gramm zu erheben. Produkte mit 8 Gramm oder mehr würden mit 32 Cent belastet. Befürworter argumentieren, dass die Steuer durch eine bessere Volksgesundheit langfristig die Ausgaben im Gesundheitswesen senken könnte.

Berlins Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) begrüßte die Idee. Sie betonte, dass bessere Prävention und medizinische Versorgung künftige Kosten reduzieren könnten. Bundesernährungsminister Alois Rainer (CSU) wies den Vorschlag jedoch umgehend zurück.

Erst kürzlich lehnte der CDU-Parteitag einen ähnlichen Plan ab, obwohl Gesundheitsfachleute seit Langem eine solche Maßnahme fordern. Czyborra plädierte zudem dafür, bestehende Mittel effizienter einzusetzen, statt sich allein auf neue Steuern zu verlassen.

Der Vorschlag für eine Zuckersteuer stößt nun auf starken politischen Widerstand. Sollte er umgesetzt werden, würden zuckerreiche Getränke teurer werden. Doch da sich bereits wichtige Akteure dagegen aussprechen, bleibt seine Zukunft ungewiss.

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