10 February 2026, 10:30

Zoll findet scharfe Schusswaffe bei Routinekontrolle auf der A30

Ein Polizeibeamter in Uniform zeigt mit einer Waffe in der Hand auf etwas, vor einem Laden mit unscharfen Menschen und Gegenst├Ąnden im Hintergrund.

Zoll findet scharfe Schusswaffe bei Routinekontrolle auf der A30

Zollbeamte in Osnabrück haben bei einer routinemäßigen Verkehrskontrolle auf der Autobahn A30 eine scharfe Schusswaffe sichergestellt. Der Fund führte zu weiteren Ermittlungen, nachdem die Insassen des Fahrzeugs angaben, keine illegalen Gegenstände wie Drogen oder Waffen bei sich zu führen. Die Behörden prüfen nun mögliche Verstöße gegen das deutsche Waffenrecht.

Der Vorfall ereignete sich, als Beamte des Hauptzollamts Osnabrück ein in Polen zugelassenes Fahrzeug anhielten. Auf Befragen gaben die Insassen an, keine Waffen, Drogen oder größere Bargeldbeträge zu besitzen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden im Fußraum der Rücksitzbank eine Schusswaffe, ein Magazin mit 17 Patronen, ein Zielgerät sowie Einweghandschuhe entdeckt.

Mittlerweile hat das Zollfahndungsamt Essen die Ermittlungen übernommen. Nach deutschem Recht kann der illegale Besitz von Schusswaffen und Munition mit Haftstrafen zwischen sechs Monaten und fünf Jahren geahndet werden. Die Höhe der Strafe hängt von Faktoren wie Vorsatz, Vorstrafen und Zuverlässigkeitsprüfungen ab – Regelungen, die durch aktuelle Gesetzesänderungen verschärft wurden und seit dem 31. Oktober 2024 in Kraft sind.

Zu den beschlagnahmten Gegenständen zählen eine geladene Pistole, zusätzliche Munition sowie Zubehörteile. Nun müssen die Ermittler klären, ob Anklage nach dem Waffengesetz erhoben wird. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, den illegalen Waffenbesitz in Deutschland einzudämmen.

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