19 February 2026, 16:51

Wolfsburg tauscht Maskottchen gegen VW-Arbeiter – ein starkes Solidaritätszeichen

Ein Schwarz-Weiß-Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Fahne mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Abstiegskampf: Wolfsburg startet mit VW-Arbeitern - Wolfsburg tauscht Maskottchen gegen VW-Arbeiter – ein starkes Solidaritätszeichen

VfL Wolfsburg setzt an diesem Wochenende ein starkes Zeichen der Solidarität, indem der Verein die traditionellen Kinder-Maskottchen durch Arbeiter aus dem Volkswagen-Werk ersetzt. Die Aktion ist Teil des "Hand in Hand"-Aktionstags des Clubs.

Es ist seit Langem eine fest verankerte Tradition im Fußball heute, dass Spieler gemeinsam mit Maskottchen das Spielfeld betreten. Doch diesmal werden die Wolfsburg-Profi beim Einlauf von Mitarbeitern aus der VW-Produktion begleitet. Die symbolträchtige Geste unterstreicht die tiefe Verbindung des Vereins zu seinen industriellen Wurzeln – schließlich gehört der VfL Wolfsburg vollständig zum Automobilkonzern.

Nicht zum ersten Mal nutzt der Fußball heute solche Auftrittsrituale, um eine Botschaft zu vermitteln. In den vergangenen fünf Jahren haben Ligen wie die Premier League, die Bundesliga oder La Liga Spieler gesehen, die für rassistische Gerechtigkeit auf ein Knie gingen, Regenbogenfahnen für LGBTQ+-Rechte trugen oder Transparente für lokale Anliegen hochhielten. Wolfsburgs aktuelle Initiative reiht sich ein in diesen Trend, Fußball heute mit gesellschaftlicher Solidarität zu verbinden.

Sportlich geht die Mannschaft mit gemischten Nachrichten in die Partie: Cheftrainer Daniel Bauer kehrt nach überstandener Krankheit an die Seitenlinie zurück. Allerdings fällt Mittelfeldspieler Patrick Wimmer weiterhin mit einer Muskelverletzung im linken Oberschenkel aus – wann er zurückkehrt, bleibt ungewiss.

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Im Mittelpunkt des Spiels stehen diesmal nicht nur die Akteure auf dem Platz, sondern auch die VW-Beschäftigten an ihrer Seite – ein Zeichen für die enge Verbindung zwischen Verein und Unternehmen. Mit Bauer wieder im Amt, aber ohne Wimmer bleibt Wolfsburgs Fokus geteilt zwischen symbolischen Gesten und sportlichen Herausforderungen. Die Aktion zeigt einmal mehr, wie der moderne Fußball heute zunehmend Tradition mit gesellschaftspolitischen Aussagen verknüpft.