12 March 2026, 18:16

Wolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz für 1,5 Millionen Euro bis Jahresende

Eine Luftaufnahme eines großen Stadions inmitten einer Stadt, umgeben von Gebäuden, Bäumen und Gras.

Wolfenbüttel plant vierten Kunstrasenplatz für 1,5 Millionen Euro bis Jahresende

Wolfenbüttel erhält vierten Kunstrasenplatz im Rahmen einer 1,5-Millionen-Euro-Aufwertung

In Wolfenbüttel soll bis Ende des Jahres ein vierter Kunstrasenplatz entstehen – vorausgesetzt, der Stadtrat gibt am 18. März grünes Licht für das Projekt. Die neue Anlage ersetzt den Ascheplatz im Oker-Stadion des ESV Wolfenbüttel und ist Teil einer umfassenden Modernisierung.

Von der Aufwertung profitieren vor allem lokale Mannschaften, darunter die erste Herrenmannschaft des ESV Wolfenbüttel, die aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz ihrer Liga steht. Der neue Platz könnte dem Team im Kampf um den Aufstieg zusätzlichen Schub verleihen. Im Gegensatz zu älteren Modellen verzichtet der Belag komplett auf Kunststoffgranulat und setzt stattdessen ausschließlich auf Sandsinfüllung.

Die Finanzierung des Vorhabens stammt aus verschiedenen Quellen: Das Land steuert 700.000 Euro bei, weitere 200.000 Euro wurden aus einem anderen Haushalt umgeschichtet. Parallel dazu steht auch der bestehende Kunstrasenplatz des BV Germania, der 2012 verlegt wurde, für 310.000 Euro zur Sanierung an.

Sollte das Projekt genehmigt werden, wäre es der vierte Kunstrasenplatz in Wolfenbüttel. Vergleichbare Vorhaben sind derzeit in der gesamten Region Braunschweig nicht geplant.

Die endgültige Entscheidung des Rates am 18. März wird darüber entscheiden, ob die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen können. Bei positivem Bescheid könnte der Platz bereits im Dezember spielfertig sein. Die Aufwertung soll sowohl den Wettbewerbs- als auch den Breitensport in der Region nachhaltig stärken.

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