23 May 2026, 06:13

Wohnungsbau am Tempelhofer Feld: Wegners Plan stößt auf rechtliche Grenzen

Wegner: Berlin könnte am Rand des Tempelhofer Felds bauen

Wohnungsbau am Tempelhofer Feld: Wegners Plan stößt auf rechtliche Grenzen

Berliner Regierungsbürgermeister Kai Wegner treibt den Bau neuer Wohnungen am Rand des Tempelhofer Feldes voran. Das Vorhaben könnte über 20.000 Wohnungen für mehr als 50.000 Bewohner schaffen. Doch ein Volksentscheid von 2014 verbietet jegliche Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens – die Zukunft des Projekts bleibt damit ungewiss.

Der Entwurf sieht vor, ein Drittel der 300 Hektar großen Fläche zu bebauen, während die zentralen 200 Hektar der offenen Wiesenlandschaft unberührt bleiben sollen. Dieser Bereich steht weiterhin unter dem Schutz des Tempelhof-Gesetzes, das sicherstellt, dass keine Baumaßnahmen den Kern der Grünfläche beeinträchtigen.

Eine Gruppe von Architekten präsentierte kürzlich einen Entwurf für rund 21.000 Wohnungen in den äußeren Abschnitten des Geländes. Wegners Senat prüft nun, ob das Projekt wirtschaftlich tragfähig ist.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die öffentliche Meinung scheint das Vorhaben zu unterstützen: 59 Prozent der Berliner befürworten eine maßvolle Bebauung, um die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern. Dennoch blockiert der Volksentscheid von 2014 weiterhin größere Veränderungen und zwingt die Verantwortlichen, rechtliche und politische Hürden zu überwinden, bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Sollte der Plan genehmigt werden, entstünden Tausende neue Wohnungen, ohne das geschützte Zentrum des Feldes anzutasten. Doch der Volksentscheid von 2014 bleibt ein zentrales Hindernis. Die Stadt muss nun entscheiden, ob sie bestehende Gesetze anpasst oder nach alternativen Lösungen für den Berliner Wohnungsmarkt sucht.

Quelle