Wohngeld in Osnabrück: Warum Antragsteller jetzt zwölf Wochen warten müssen
Emilia NeumannWohngeld in Osnabrück: Warum Antragsteller jetzt zwölf Wochen warten müssen
Bearbeitungszeiten für Wohngeldanträge in Osnabrück auf zwölf Wochen angestiegen – und steigen weiter
Die Stadt hat zwar ihr Team aufgestockt, doch für viele Antragsteller bleiben die Verzögerungen ein Problem. Als Hauptgrund für den Rückstau nennen die Behörden den starken Anstieg der Anträge.
Durch den Andrang hat das Wohngeldamt für den Personalplan 2023 neun zusätzliche Stellen beantragt. Fünf dieser Positionen wurden bereits dauerhaft besetzt. Allerdings müssen die neuen Mitarbeiter erst eingearbeitet werden, weshalb die Bearbeitungszeiten vorerst hoch bleiben dürften.
Heike Pape, Vorstandsmitglied, bestätigte die wachsende Arbeitsbelastung. Sie betonte, dass das Amt deutlich mehr Fälle bearbeite als in den Vorjahren. Um Antragstellern die Einreichung zu erleichtern, bietet die Stadt mehrere Möglichkeiten an: über das Online-Serviceportal, per E-Mail, postalisch oder persönlich im Stadthaus 1.
Ob Anträge auf Wohngeld Aussicht auf Erfolg haben, können Bürger mit dem Wohngeldrechner unter service.osnabrueck.de/wohngeldrechner prüfen. Für direkte Hilfe steht eine Hotline unter der Nummer 0541 323 3444 zu festen Zeiten zur Verfügung. Das Amt weist zudem darauf hin, dass Antragsteller alle erforderlichen Unterlagen von vornherein einreichen sollten, um weitere Verzögerungen zu vermeiden.
Bestehende Empfänger erhalten ab Januar automatisch angepasste Zahlungen – vorausgesetzt, ihre Bewilligungsfrist ist noch gültig.
Die Stadt unternimmt Schritte, um die Wartezeiten zu verkürzen, etwa durch Personalaufbau und Unterstützungsangebote. Da die Einarbeitungsphase der neuen Mitarbeiter jedoch noch ansteht, müssen sich Antragsteller vorerst auf längere Bearbeitungszeiten einstellen. Wer bereits Leistungen bezieht, erhält die Erhöhungen ohne erneuten Antrag, sofern die Bewilligung noch läuft.






