WM 2023: Diese Regeln gelten für Autofans und ihre Dekorationen
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2023 startet am 11. Juni – mit Rekordbeteiligung von 48 Mannschaften, die bis zum 19. Juli um den Titel kämpfen. Während sich Fans auf die Feiern vorbereiten, haben deutsche Behörden Leitlinien für die Autodekoration während des Turniers veröffentlicht. Die Regeln sollen die Verkehrssicherheit gewährleisten, ohne den Teamgeist der Anhänger einzuschränken.
Erlaubt sind kleine Fahnen an den Seitenfenstern sowie Aufkleber. Allerdings müssen alle Verzierungen sicher befestigt sein – lose oder herausragende Teile sind tabu. Selbst bei Tempo 50 können Fahnen oder andere Gegenstände abfallen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.
Das vollständige Bemalen des Fahrzeugs in Nationalfarben ist gestattet, doch dürfen Dekorationen weder die Sicht des Fahrers behindern noch andere gefährden. Blinker in den Seitenspiegeln müssen sichtbar bleiben, und Nummernschilder müssen stets vollständig lesbar sein. Autofahrern, die außerhalb von Ballungsräumen unterwegs sind, wird geraten, Fahnen und andere Verzierungen vorsorglich zu entfernen.
Obwohl Autokorsos in Deutschland eigentlich verboten sind, zeigen sich die Behörden bei Großereignissen wie der WM oft kulant. Dennoch gelten die üblichen Verkehrsregeln: Vorfahrtsschilder müssen beachtet, rote Ampeln angehalten und Kreuzungen freigehalten werden. Mitfahrer sind nur auf zugelassenen Sitzen erlaubt, und die Promillegrenzen bleiben unverändert.
Mit 16 Teams mehr als bei der letzten Austragung setzt die WM 2023 neue Maßstäbe. Fans dürfen ihre Autos schmücken – allerdings nur unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, um Bußgelder oder Unfälle zu vermeiden. Die Behörden betonen: Die Feiern dürfen die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen.






