21 March 2026, 06:14

Wie die DDR-Symbole nach 1990 spurlos aus dem Alltag verschwanden

Eine hölzerne Box mit verschiedenen Medaillen, darunter ein roter Stern, mit einem Objekt auf der rechten Seite.

Neue Ausstellung: 'Die Beseitigung von GDR-Staatssymbolen' - Wie die DDR-Symbole nach 1990 spurlos aus dem Alltag verschwanden

Eine neue Ausstellung in Berlin verfolgt das plötzliche Verschwinden der DDR-Symbole nach der deutschen Wiedervereinigung. Unter dem Titel "Ein Land im Container: Die Entsorgung der Staatsymbolik der DDR" untersucht sie, warum Flaggen, Embleme und Orden so schnell aus dem öffentlichen Raum verschwanden. Viele dieser Gegenstände landeten in Abfallcontainern oder auf Flohmärkten – andere wurden in Museen bewahrt.

Als die Deutsche Demokratische Republik 1990 unterging, verschwanden ihre Staatssymbole innerhalb kürzester Zeit. Offizielle Aufzeichnungen darüber, wie viele Abzeichen und Auszeichnungen als "Bauschutt" entsorgt wurden, gibt es nicht. Dennoch verlief der Prozess systematisch, besonders in Berlin, Brandenburg und Sachsen, wo institutionelle Gebäude umfassend saniert wurden.

Das DDR-Museum in Berlin-Mitte hat nun für seine Sonderausstellung überlebende Artefakte zusammengetragen. Besucher können Exponate aus dem eigenen Bestand des Museums sehen, darunter Flaggen, Medaillen und offizielle Hoheitszeichen. Die Schau läuft noch bis Mitte November.

Während unzählige Symbole weggeworfen wurden, konnten einige gerettet werden. Museen wie das DDR-Museum bewahren sie heute auf und bieten so einen Einblick in eine untergegangene Epoche.

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Die Ausstellung thematisiert das rasche Verschwinden der DDR-Ikonografie aus dem Alltag. Gleichzeitig zeigt sie, wie einige Symbole vor der Vernichtung bewahrt wurden. Noch bis November bleibt die Schau für die Öffentlichkeit zugänglich und gibt Besuchern die Möglichkeit, diese historischen Objekte aus nächster Nähe zu betrachten.

Quelle