Waldrapp-Ibisse finden in Wiesbaden ein neues Zuhause in der Fasanerie
Die Fasanerie Wiesbaden eröffnet neue Großvoliere für acht bedrohte Waldrapp-Ibisse
Die Fasanerie Wiesbaden, bekannt für ihren Fokus auf Umweltbildung, hat eine neue große Voliere für acht gefährdete Waldrapp-Ibisse – eine der ältesten und seltensten Zugvogelarten Europas – in Betrieb genommen. Der Wild- und Botanische Park, der jährlich tausende Besucher mit kostenfreiem Eintritt anlockt, wird im Hintergrund von rund 300 Mitgliedern des Fördervereins getragen. Diese engagieren sich für den Erhalt der natürlichen und pädagogischen Angebote des Parks.
Die neue Voliere ersetzt das ursprüngliche Gehege, das bei den Winterstürmen 2023 schwer beschädigt worden war. Die jungen Waldrapp-Ibisse haben nun ein sicheres Zuhause im Park gefunden und zeigen bereits erste Anzeichen sozialen Verhaltens – ein seltener Einblick in ihre Entwicklung für die Besucher.
Die Art besitzt eine tiefe symbolische Bedeutung. Oft als Sinnbild für den Einfluss des Menschen auf natürliche Lebensräume gesehen, unterstreichen die Vögel die anhaltende Herausforderung, geschädigte Ökosysteme wiederherzustellen. Der Förderverein der Fasanerie hat dabei eine Schlüsselrolle gespielt: Seit seiner Gründung wurden mehrere Millionen Euro für Projekte wie die neue Voliere eingeworben.
Doch die Fasanerie ist mehr als nur eine Attraktion. Als Bildungszentrum bietet der Park tägliche Fütterungen mit Führung, Schulprogramme, Ferienaktionen und Umweltworkshops an – und ermöglicht so Familien unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten, Natur hautnah zu erleben. Das Ziel des Vereins ist klar: Barrieren abbauen, damit alle Menschen Tiere und ökologisches Lernen direkt erfahren können.
Mit der Fertigstellung der Voliere unterstreicht die Fasanerie einmal mehr ihr Engagement für Artenschutz und Bildung. Dank kostenfreiem Eintritt und einem breiten Programmangebot bleibt der Park ein Ort, an dem Natur für alle zugänglich ist. Die Waldrapp-Ibisse stehen dabei nicht nur als Publikumsmagnet, sondern auch als Mahnmal für den notwendigen Einsatz zum Schutz bedrohter Arten.






