11 March 2026, 18:17

Wahlmanipulation in Düdingen: 217 verdächtige Stimmzettel lösen Ermittlungen aus

Ein grüner Zettel mit der Aufschrift 'Municipales élections' vor einem weißen Hintergrund.

Wahlmanipulation in Düdingen: 217 verdächtige Stimmzettel lösen Ermittlungen aus

In Düdingen ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf unzulässige Stimmensammlung bei den Parlamentswahlen eingeleitet worden. Wahlhelfer hatten bei der Auszählung 217 Stimmzettel mit ungewöhnlich ähnlicher Handschrift bemerkt. Der Fall wurde nun an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.

Die Unregelmäßigkeiten fielen auf, als die Wahlhelfer die Stimmzettel prüften. Bei mehreren Dutzend Stimmen schien die Handschrift identisch zu sein, was Bedenken auslöste. Das Wahlbüro meldete die Feststellungen umgehend der Bezirksverwaltung der Region Sense.

Nach Schweizer Recht stellt die unzulässige Stimmensammlung eine Straftat dar. Artikel 282bis des Strafgesetzbuchs verbietet das unbefugte Sammeln oder Manipulieren von Wahlunterlagen. Die Freiburger Staatsanwaltschaft prüft nun, ob die mutmaßlichen Manipulationen das Wahlergebnis beeinflusst haben könnten.

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Noch ist unklar, wie viele Stimmen betroffen sein könnten. Die Ermittlungen sollen aufdecken, ob Personen an der Organisation der Unregelmäßigkeiten beteiligt waren.

Die Staatsanwaltschaft wird entscheiden, ob Anklage erhoben wird. Sollte sich der Verdacht bestätigen, drohen Strafen nach dem Schweizer Wahlrecht. Der Ausgang des Verfahrens könnte auch Auswirkungen auf die Gültigkeit des Wahlergebnisses in Düdingen haben.

Quelle