Veolia Towers Hamburg stürzen nach Debakel gegen Oldenburg in die Krise
Emma BeckerRückschlag für Hamburgs Basketballer - Veolia Towers Hamburg stürzen nach Debakel gegen Oldenburg in die Krise
Veolia Towers Hamburg erleiden schwere Heimniederlage gegen EWE Baskets Oldenburg
Vor ausverkauftem Haus mussten die Veolia Towers Hamburg eine herbe Heimniederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg einstecken. Das 69:94 (34:40) war eine der schwächsten Leistungen der Hanseaten in dieser Saison und wirft das Team in der Basketball-Bundesliga erneut in die Abstiegszone zurück.
Schon der Start verlief enttäuschend für Hamburg: Die Offensive wirkte zäh und zu statisch, während Oldenburg mit flüssigem Ballbewegungsspiel und präzisen Dreipunkttreffern früh eine Führung aufbaute.
Ein kurzer Aufbäumversuch brachte den Towers im zweiten Viertel mit 24:22 erstmals die Führung – ausgelöst durch einen Distanzwurf von Zsombor Maronka. Doch Oldenburg konterte umgehend, ging mit 40:34 in die Pause und baute die Dominanz in der dritten Viertel weiter aus (66:52). Ein entscheidender 6:0-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts machte den Sack dann zu: Die Partie entwickelte sich zur klaren Angelegenheit. Oldenburgs Treffsicherheit von der Dreierlinie machte letztlich den Unterschied, die Gäste ließen bis zur Schluss-Sirene nicht nach. Die Niederlage beendete Hamburgs kleine Serie von zwei Siegen in Folge, zu der auch der Auswärtserfolg in Heidelberg gehörte.
Mit dem 69:94-Rückschlag rutschen die Veolia Towers wieder mitten in den Abstiegskampf. Vor 3.400 enttäuschten Zuschauern im ausverkauften Stadion steht das Team nun unter Druck, in den kommenden Spielen die Wende zu schaffen. Oldenburg hingegen reist mit einem überzeugenden Sieg und gestärkten Playoff-Ambitionen ab – unter der Regie von Trainer Lazar Spasić.