28 March 2026, 14:20

Vater mit Kind auf dem Schoß und gefälschtem Führerschein auf der A8 erwischt

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes und Kindes, die gemeinsam auf dem Fahrersitz eines Lastwagens auf einer Straße mit Bäumen im Hintergrund sitzen.

Vater mit Kind auf dem Schoß und gefälschtem Führerschein auf der A8 erwischt

22-Jähriger mit Kind auf dem Schoß und gefälschtem Führerschein auf A8 gestoppt

Ein 22-jähriger Vater wurde am Freitagnachmittag von der Polizei auf der Autobahn A8 bei Unterhaching angehalten. Die Beamten entdeckten seinen vierjährigen Sohn unangeschnallt auf seinem Schoß – das Kind versuchte gerade, sich mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden. Der Fahrer, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, hatte bei der Kontrolle ein gefälschtes Dokument vorgelegt.

Bei weiteren Ermittlungen kamen mehrere Verstöße ans Licht, die nun strafrechtliche Verfahren und ordnungsrechtliche Maßnahmen nach sich ziehen.

Der Vorfall begann, als Verkehrspolizisten den BMW auf der A8 aus dem Verkehr zogen. Im Inneren saß das Kind ohne jede Sicherung auf dem Schoß des Fahrers – obwohl im Kofferraum ein unbenutzter Kindersitz lag. Augenzeugenberichten zufolge versuchte der Junge in diesem Moment, sich mit einem Feuerzeug eine Zigarette anzuzünden.

Der Fahrer, der angab, 22 Jahre alt zu sein, konnte keinen gültigen Führerschein vorweisen. Stattdessen präsentierte er ein Falsifikat, woraufhin die Staatsanwaltschaft wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Die Halterin des Fahrzeugs – eine Frau, die als Freundin des Fahrers identifiziert wurde – muss sich nun ebenfalls wegen des Vorwurfs verantworten, einem Nichtberechtigten ihr Auto überlassen zu haben.

Zudem wurde der Vater wegen unterlassener Kindersicherung mit einem Bußgeld belegt. Das Jugendamt wurde nach dem Vorfall informiert, doch gab es in den folgenden 24 Stunden weder öffentliche noch mediale Reaktionen. In lokalen Berichten wird der Vorfall bisher nur im Zusammenhang mit früheren, nicht verwandten Ereignissen erwähnt – etwa einer Gleisblockade durch Kinder im März bei Schaftlach.

Dem Vater drohen nun mehrere rechtliche Konsequenzen, darunter Geldstrafen und mögliche Anklagen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Führerschein. Seine Freundin, die als Halterin des Wagens gilt, steht ebenfalls unter Strafverfolgung. Das Jugendamt wird das Wohl des Kindes prüfen, während der ungenutzte Kindersitz im Kofferraum die Schwere des Sicherheitsverstoßes unterstreicht.

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