10 June 2026, 22:18

Unbekannte Liebesbriefe von Brian Jones tauchen auf – ein Blick in die frühen Rolling-Stones-Tage

Verborgene Briefe der Rolling Stones deuten auf eine Liebesaffäre hin: 'Erstaunlich' Rock-Andenken

Unbekannte Liebesbriefe von Brian Jones tauchen auf – ein Blick in die frühen Rolling-Stones-Tage

Ein Konvolut von Briefen, das eine Liebesaffäre zwischen Rolling-Stones-Gründer Brian Jones und einer Londoner Verkäuferin offenbart, ist jetzt aufgetaucht. Das Archiv, das unter den Hinterlassenschaften der verstorbenen Sylvia entdeckt wurde, gewährt einen seltenen Einblick in die frühen Tage der Band. Experten bezeichnen es als eines der bedeutendsten Stücke der Rock-Memorabilia der letzten Jahre.

Terry Wainwright stieß zufällig auf die Briefe, die im hinteren Teil eines Vitrinenschranks versteckt waren. Sie waren sorgfältig von seiner Mutter Sylvia aufbewahrt worden, die in einem Bekleidungsgeschäft arbeitete. 1964 begann sie, sich mit den Rolling Stones zu vergnügen, besuchte Partys in Mick Jaggers Wohnung und verbrachte Abende mit den Popstars der damaligen Zeit.

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Zu den Briefen gehören persönliche Notizen von Brian Jones, Mick Jagger und Keith Richards. Eine Nachricht von Jones lautet: „Hallo, meine Liebe! Hier ist Brian. Wie geht’s dir? Ganz viel Liebe, Brian.“ In einem anderen Brief kündigt er seinen Besuch in Sylvias Wohnung an und schreibt, er werde in einer Viertelstunde da sein – es komme ihm vor, als sei er erst vor wenigen Minuten aufgewacht.

Sylvias eigene Briefe beschreiben lebhafte Treffen in Chiswick, voller Musiker und „jeder Menge Jungs“. Sie nennt Jeff Beck von den Yardbirds sowie Christine Shrimpton, die Schwester des Models Jean Shrimpton. Zum Archiv gehören auch Schnappschüsse aus dieser lebendigen Epoche.

Die Sammlung wird bei Hansons Auctioneers in Etwall, Derbyshire, versteigert und hat einen geschätzten Wert von 1.900 bis 2.500 Euro. Die Briefe zeigen Brian Jones als einfühlsamen jungen Liebhaber – eine Seite, die in seinen späteren, turbulenteren Beziehungen kaum zu sehen war. Die Musikexpertin Claire Howell bezeichnete den Fund als ein „außergewöhnliches Stück Rockgeschichte“.

Quelle