15 April 2026, 20:15

Trainwreckstv: Vom Twitch-Star zum Glücksspiel-Milliardär auf Kick

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Pult, mit einem Banner dahinter und einer Menge davor, wahrscheinlich wegen eines Social-Media-Verbots.

Trainwreckstv: Vom Twitch-Star zum Glücksspiel-Milliardär auf Kick

Tyler "Trainwreckstv" Niknam hat sich als einer der umstrittensten und lautstärksten Streamer der Szene einen polarisierenden Ruf erarbeitet. 2015 startete er auf Twitch und machte schnell mit seiner schroffen Art und einer gespaltenen Fangemeinde auf sich aufmerksam. Sein späterer Fokus auf Glücksspiel-Inhalte führte zu Konflikten mit den Plattformrichtlinien – und schließlich zum Wechsel zum Konkurrenten Kick.

Trainwreckstv eröffnete seinen Twitch-Kanal 2015 und sorgte mit seinen schonungslosen Kommentaren für Aufsehen. Bis 2020 avancierte er zum meistgesehenen Streamer der Plattform – insbesondere während der US-Präsidentschaftswahl. Wiederholte Sperren wegen abwertender Sprache spiegelten dabei Kontroversen wider, wie sie auch andere große Creator wie xQc erlebten.

2022 verschärfte Twitch die Regeln für Glücksspiel-Streams, woraufhin Trainwreckstv zu Kick wechselte. Dort setzte er seine Wetten-Inhalte fort und sammelte bis 2026 rund 511.100 Follower. Er behauptet, allein in 16 Monaten 360 Millionen US-Dollar mit Glücksspiel-Streams eingenommen zu haben – eine Angabe, die jedoch nie unabhängig bestätigt wurde.

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Mit mittlerweile 35 Jahren deutete er jüngst an, sich von seinem Hauptsponsor Stake.com zurückzuziehen. Kryptische Äußerungen über eine "bevorstehende Revolution" nährten Spekulationen über seine nächsten Schritte. Sein Vermögen wird auf bis zu 700 Millionen US-Dollar oder mehr geschätzt – offizielle Bestätigungen fehlen jedoch.

Trainwreckstv bleibt eine prägende, wenn auch umstrittene Figur im Streaming-Bereich. Sein Wechsel von Twitch zu Kick und die Konzentration auf Glücksspiel-Inhalte hielten ihn stets im Rampenlicht. Mit Andeutungen weiterer Veränderungen scheint sein Einfluss auf die Branche noch lange nicht vorbei.

Quelle