27 April 2026, 16:21

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich um die Genehmigung eines Gesetzes zur Verbots des Internets durch die Regierung zu kommentieren.

Taylor Swift wehrt sich mit Markenrecht gegen KI-Missbrauch ihrer Stimme

Taylor Swift hat rechtliche Schritte eingeleitet, um ihre Stimme und ihr Image vor unberechtigter Nutzung durch KI zu schützen. Am 24. April 2023 reichte ihr Unternehmen drei Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) ein. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund einer Zunahme KI-generierter Fälschungen, die ihr Abbilder ohne Erlaubnis verwenden.

Die Anmeldungen, die der Fachanwalt für geistiges Eigentum Josh Gerben entdeckte, umfassen sowohl akustische als auch visuelle Markenrechte. Zwei Anträge schützen ihre Stimme, insbesondere die Phrasen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, hier ist Taylor". Ein dritter Antrag sichert ein Foto von Swift auf einer pinkfarbenen Bühne, auf dem sie einen schillernden Body und eine pinke Gitarre hält.

Swifts Entscheidung folgt auf die unberechtigte Verwendung ihres Abbilds in KI-generierten Inhalten, darunter Metas Chatbots und gefälschte pornografische Bilder. Die Anmeldungen ähneln einem vergleichbaren Schritt von Matthew McConaughey, dessen Anwälte 2025 ähnliche Markenrechte sicherten.

Traditionell schützen Markenrechte nicht die allgemeine Stimme oder das Erscheinungsbild einer Person. Doch diese Anträge zielen darauf ab, neue rechtliche Instrumente gegen den Missbrauch durch KI zu schaffen. Obwohl die Strategie noch nicht vor Gericht getestet wurde, könnte sie Künstlern stärkere Möglichkeiten geben, manipulierte Inhalte anzufechten.

Die Anmeldungen unterstreichen die wachsenden Bedenken in der Unterhaltungsbranche angesichts der Fähigkeit von KI, Stimmen und Bilder ohne Zustimmung zu reproduzieren. Sollten sie erfolgreich sein, könnten sie einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie das Markenrecht sich an KI-Technologien anpasst. Derzeit werden die Anträge noch vom US-Patent- und Markenamt geprüft.

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