Taxipreise im Landkreis Gifhorn steigen um bis zu 25 Prozent an
Taxipreise im Landkreis Gifhorn steigen diesen Frühling kräftig an
Fahrgäste im Landkreis Gifhorn müssen sich auf deutlich höhere Taxikosten einstellen: Die Preise steigen im Schnitt um 25 Prozent. Hintergrund ist ein Beschluss des örtlichen Rates, der die Tarifstruktur umfassend überarbeitet hat.
Der Grundpreis pro Fahrt erhöht sich von 4,90 Euro auf 6,00 Euro. Zudem verkürzt sich die Freibasis – also die Strecke, die im Grundpreis enthalten ist – von 34 auf nur noch 24 Meter. Besonders teurer werden kurze Fahrten: Der Kilometertarif für Strecken bis vier Kilometer steigt von 2,90 Euro auf 3,70 Euro.
Auch auf längeren Strecken müssen Fahrgäste tiefer in die Tasche greifen. Ab vier Kilometern erhöht sich der Preis pro Kilometer von 2,50 Euro auf 3,12 Euro. Zudem steigen die Wartegeldkosten: Die neue Abrechnung führt effektiv zu einem Stundensatz von 48,00 Euro.
Nicht alle Änderungen treiben die Preise jedoch nach oben. Der Nacht- und Feiertagszuschlag sinkt von 2,00 Euro auf 1,00 Euro. Der Rat betont, dass regelmäßige Tarifanpassungen notwendig seien, um den nicht-notfallmäßigen Krankentransport finanziell abzusichern. Zudem soll es künftig eine einheitlichere zeitliche Abstimmung der Preisanpassungen in der Taxibranche Niedersachsens geben.
Die neuen Tarife treten in den kommenden Monaten in Kraft und betreffen alle Fahrgäste im Landkreis. Zwar wurden einige Zuschläge gesenkt, insgesamt wird das Taxifahren in Gifhorn aber deutlich teurer. Die Anpassungen sollen den langfristigen Erhalt der lokalen Verkehrsleistungen sichern.
Taxi-Tarif-Erhöhung in Gifhorn ab dem 1. März 2026
Neue Details bestätigen die Taxi-Tariferhöhung in Gifhorn, die am 1. März 2026 in Kraft tritt, nach Verhandlungen des Rates. Zunächst hatten die Betreiber Erhöhungen von bis zu 45 % gefordert, was von der Kreisverwaltung auf 28 % moderiert wurde. Treibende Faktoren sind die im Januar 2026 geplante Mindestlohnerhöhung auf 13,90 €/Stunde, CO2-Steuern und steigende Versicherungskosten. Die endgültige Entscheidung fiel am 10. Dezember im Rat, wobei Anpassungen der Nachtzuschläge und Wartezeitentarife nun vollständig umgesetzt sind.






