22 January 2026, 02:32

SuedLink-Erdkabel: Große Baustelle startet in Garbsen mit Verkehrseinschränkungen

Ein Schotterweg schlängelt sich durch ein kleines Dorf mit einer Brücke darüber, gesäumt von Bäumen, Gebäuden und Strommasten mit Drähten, mit Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

SuedLink-Erdkabel: Große Baustelle startet in Garbsen mit Verkehrseinschränkungen

Große Baustelle für das Erdkabelprojekt SuedLink startet bald im Garbsener Stadtgebiet

Ab dem 26. Januar beginnen im Bereich zwischen Horst und Schloss Ricklingen umfangreiche Baustellenarbeiten für das SuedLink-Erdkabelprojekt, die zu Verkehrseinschränkungen auf mehreren ländlichen Zufahrtsstraßen führen werden. Die Sperrungen sind Teil eines regional bedeutenden Infrastrukturausbaus und sollen voraussichtlich etwa sechs Monate andauern.

Drei Feldwege – der Horster Mühlenweg, der Papenwerder Weg und der Kiebitzmoorweg – werden abschnittsweise vollständig gesperrt. Verantwortlich für die Baumaßnahmen ist der Netzbetreiber TenneT, unterstützt von den Unternehmen ABB, Prysmian und SAE (Saudi Arabian Energietechnik). Die Sperrungen sind notwendig, um die Verlegung der Erdkabel zu ermöglichen.

Fußgänger, die den Kiebitzmoorweg nutzen, werden über benachbarte Feldwege umgeleitet. Zudem werden entlang des Horster Mühlenwegs zwei provisorische Brücken mit einer Länge von je 15 Metern errichtet, um die Gehwege offen zu halten. Besucher des Modellflugplatzes werden gebeten, während der Baustellenphase die Mühlenstraße in Horst als Ausweichroute zu nutzen. Für die Arbeiten müssen etwa zwölf Bäume in einem Waldstreifen gefällt werden, wobei die wertvollsten Exemplare erhalten bleiben. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis und betont die Bedeutung des Projekts für die regionale Infrastrukturentwicklung.

Die Einschränkungen bleiben voraussichtlich sechs Monate bestehen, während die SuedLink-Kabel verlegt werden. Durch temporäre Brücken und Umleitungen sollen Beeinträchtigungen für Fußgänger und Anwohner so gering wie möglich gehalten werden. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt beim Ausbau der Energienetze in der Region.