10 April 2026, 20:14

Stromkosten steigen im März – doch intelligentes Laden spart bis zu 7 Prozent

Liniengraph, der den Trend der US-Stromenergieverbrauch von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Stromkosten steigen im März – doch intelligentes Laden spart bis zu 7 Prozent

Stromkosten stiegen im März für viele Haushalte – doch intelligentes Laden und Solaranlagen brachten Ersparnisse

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Im März stiegen für viele Haushalte die Stromkosten, da sich die Preise aufgrund globaler Spannungen und Marktvolatilität veränderten. Das norwegische Energieunternehmen Tibber hat analysiert, wie seine Kunden – insbesondere Besitzer von Elektroautos und Nutzer intelligenter Ladelösungen – auf diese Entwicklungen reagiert haben.

Die Großhandelspreise für Strom schwankten Anfang März stark, mit plötzlichen Spitzen und Einbrüchen. Auch der anhaltende Konflikt mit Beteiligung des Irans trieb die Gaspreise in die Höhe und belastete damit die Stromkosten. In der Folge stiegen die Tarife für Neukunden im Laufe des Monats.

Laut Tibbers Daten zahlten Haushalte mit Elektroautos, intelligenten Zählern und flexiblen Tarifen im März etwa 3 Prozent mehr als im Februar. Die anpassungsfähigsten Nutzer – die 25 Prozent, die ihre Ladezeiten optimierten – sparten jedoch fast 7 Prozent ein. Zudem verschoben sich die Ladegewohnheiten: Zwischen 4 und 6 Uhr morgens wurde häufiger geladen, während die Abendstunden im Vergleich zu Februar weniger genutzt wurden.

Das Unternehmen betonte auch die Vorteile von Solarstrom: Rund 75 Prozent der Tibber-Kunden mit Elektroauto verfügten über eine Photovoltaikanlage. 2025 zahlten die effizientesten 10 Prozent dieser Haushalte nur 22 Cent pro Kilowattstunde, während Besitzer eines E-Autos ohne Solaranlage 26 Cent entrichteten.

Unterdessen kritisierte Tibbers globaler CEO, Edgeir Aksnes, die anhaltende Abhängigkeit Deutschlands von fossilen Energieträgern. In Norwegen nutzten 93 Prozent der Stromkunden dynamische Tarife – ein deutlich höherer Anteil als in Deutschland.

Die Analyse zeigt: Trotz steigender Kosten konnten flexible Ladelösungen und Solarstrom einigen Haushalten helfen, ihre Stromrechnung zu senken. Angesichts instabiler Großhandelspreise und geopolitischer Spannungen, die die Energiemärkte belasten, deuten Tibbers Erkenntnisse darauf hin, dass intelligentes Energiemanagement weiterhin Ersparnisse ermöglicht.

Quelle