27 March 2026, 00:19

Streit um Rehkitze in Niedersachsen endet mit Polizeieinsatz und Wilderei-Vorwurf

Ein Reh und ihr Rehbock-Kitz in einem bewaldeten Gebiet, aufgenommen von einer Wildkamera.

Streit um Rehkitze in Niedersachsen endet mit Polizeieinsatz und Wilderei-Vorwurf

Streit um ein Rehkitze in Niedersachsen führt zu polizeilichen Ermittlungen

Ein Konflikt um ein Rehkitze in Niedersachsen hat eine Polizeiermittlung ausgelöst. Der Vorfall begann, als ein 24-jähriger Mann aus Bockhorn das Tier in einem Waldgebiet bei Varel mitnahm. Nun prüfen die Behörden, ob gegen Artenschutzbestimmungen verstoßen wurde.

Der junge Mann hatte das Kitze in einem Forstgebiet entdeckt und zunächst mit nach Hause genommen. Später übergab er es einem Ehepaar aus der Nähe des Fundorts. Als der Finder das Tier zurückforderte, verweigerten die beiden die Herausgabe – es kam zum Streit.

Am Montagabend wurde die Polizei in Varel gerufen. Schließlich brachte man das Kitze in eine Wildtierauffangstation, vermittelt durch den örtlichen Jagdpächter. Dort bleibt es, bis es stark genug für die Auswilderung ist.

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Die Behörden leiteten ein Verfahren wegen möglicher Wilderei ein. Sie wiesen darauf hin, dass junge Wildtiere nicht berührt werden sollten, es sei denn, sie sind offensichtlich verletzt oder in Gefahr. In solchen Fällen solle man sich an die Polizei oder den zuständigen Jagdpächter wenden.

Das Kitze erhält nun fachkundige Pflege, bevor es in die Freiheit entlassen wird. Die Polizei ermittelt weiter, ob bei dem Vorfall Gesetze gebrochen wurden. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, Wildtiere nicht ohne zwingenden Grund zu stören.

Quelle