Stefanie Hertel über ihre harte, aber glückliche DDR-Kindheit ohne Heizung
Leni SchröderStefanie Hertel über ihre harte, aber glückliche DDR-Kindheit ohne Heizung
Stefanie Hertel, heute 46, spricht offen über ihre harte, aber glückliche Kindheit in der ehemaligen DDR. Aufgewachsen im Vogtland, erlebte sie Entbehrungen wie eisige Winter und bescheidene Lebensbedingungen. Dennoch blickt sie auf diese Jahre mit Wärme und Zuneigung zurück.
Ihre Tochter Johanna Mross teilte kürzlich ein nostalgisches Kinderfoto mit ihren Fans. Wie ihre Mutter hat auch Johanna den musikalischen Weg eingeschlagen – allerdings auf ihre eigene Art, ohne Druck durch ihre prominenten Eltern.
Hertels frühes Leben in der DDR war alles andere als einfach. In ihrem Elternhaus gab es keine Zentralheizung, im Winter bildete sich oft Reif auf ihrer Decke. Statt einer Innentoilette musste die Familie ein Plumpsklo nutzen. Und doch beschreibt sie ihre Kindheit als eine Zeit der Freude und Einfachheit.
Schon als Kind zeigte Hertel Talent. Sie begann ihre Karriere als junger Star in der DDR und legte damit den Grundstein für ihre spätere Laufbahn. Jahrzehnte später ist Musik nach wie vor eine Familiensache: Seit 2019 steht sie gemeinsam mit Johanna und ihrem Partner Lenny Lanner als Trio auf der Bühne.
Johanna, heute selbst Musikerin, schlug zunächst einen anderen Weg ein. Sie ließ sich zur Konditorin ausbilden, bevor sie zur Musik zurückkehrte. Ihre Eltern, trotz ihres eigenen Erfolgs, drängten sie nie in die Branche. Stattdessen wählte sie ihren eigenen Weg – der sie schließlich doch zur Familientradition zurückführte.
Hertels Geschichte steht für Widerstandsfähigkeit und den unzerbrechlichen Zusammenhalt ihrer Familie. Vom kalten Elternhaus bis zur gemeinsamen Bühne mit ihrer Tochter spannt sich ihr Lebensweg über Jahrzehnte des Wandels. Johannas jüngstes Foto und ihre eigene musikalische Karriere halten das Erbe der Familie in einer neuen Generation lebendig.






