SPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung
Emma BeckerSPD und DGB fordern verpflichtende betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberbeteiligung
Die Bundestagsfraktion der SPD hat sich hinter einen neuen Rentenreformvorschlag gestellt. Der Plan, der vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) vorgelegt wurde, sieht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor. Vertreter beider Organisationen betonten, dass Arbeitgeber die finanziellen Lasten gleichberechtigt mit den Beschäftigten tragen müssten.
Yasmin Fahimi, Vorsitzende des DGB, forderte die Bundesregierung auf, ein verpflichtendes betriebliches Rentensystem einzuführen. Dem Vorschlag zufolge müssten Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet werden, gemeinsam mit den Arbeitnehmern in den Fonds einzuzahlen. Ihre Forderung fand schnell Rückhalt bei SPD-Politikern.
Dagmar Schmidt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, sprach sich öffentlich für die DGB-Initiative aus. Sie bestand darauf, dass Arbeitgeber mindestens die Hälfte der Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge übernehmen müssten. Die SPD-Fraktion unterstützte den Plan offiziell und bezeichnete ihn als notwendigen Schritt, um künftige Rentenansprüche abzusichern.
Der DGB-Vorschlag stößt in der SPD auf zunehmende Zustimmung, da Abgeordnete argumentieren, dass stärkere Rentengarantien längst überfällig seien. Beide Seiten streben nun an, die Idee in den anstehenden Gesetzgebungsdebatten voranzutreiben.
Der Plan würde betriebliche Altersvorsorge für alle Arbeitgeber verpflichtend machen. Bei einer Umsetzung müssten diese die Beiträge der Beschäftigten mindestens im gleichen Umfang leisten. SPD und DGB arbeiten nun daran, für die Reform eine breitere politische Unterstützung zu gewinnen.






