10 June 2026, 18:35

SPD-Chef Krach attackiert Ampel-Sparpolitik als sozial ungerecht und chaotisch

SPD in Berlin zweifelt an Reformzeitplan der Bundesregierung

SPD-Chef Krach attackiert Ampel-Sparpolitik als sozial ungerecht und chaotisch

Steffen Krach, SPD-Vorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat in Berlin, hat die Bundespolitik der Ampelkoalition scharf kritisiert. Er warf der Regierung vor, mit ihren Sparmaßnahmen gezielt soziale Leistungen und das Gesundheitswesen zu benachteiligen. Zudem äußerte Krach Zweifel, dass vor der Sommerpause noch eine Einigung auf ein Reformpaket gelingen werde.

Besonders kritisierte er die Vorgehensweise der Bundesregierung bei den geplanten Reformen. Die täglichen Ankündigungen neuer Kürzungen sorgten seiner Meinung nach für Verunsicherung. Stattdessen forderte er ein ausgewogenes und gerechtes Reformkonzept.

Krach verwies auf die Folgen für die Berliner Bevölkerung und nannte als Beispiele geplante Kürzungen beim Wohngeld, beim Elterngeld sowie steigende Kosten im Öffentlichen Nahverkehr. Die Sparpolitik der Regierung verschärfe die Lage für viele Menschen zusätzlich, so der Vorwurf.

Zudem hinterfragte der SPD-Politiker die Kommunikationsstrategie der Koalition, die er als widersprüchlich bezeichnete. Er lud Kanzler und Minister ein, sich an einem Informationsstand in Berlin persönlich ein Bild von der Verärgerung und den Sorgen der Bürger zu machen.

Krach bleibt skeptisch, ob vor dem Sommer noch eine Reformvereinbarung zustande kommt. Er pocht auf faire und durchdachte Lösungen statt auf überstürzte Entscheidungen. Seine Äußerungen spiegeln die weitverbreitete Unzufriedenheit der Wähler mit dem aktuellen Regierungskurs wider.

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