Spargel wird teurer: Höhere Löhne und Energiekosten belasten Landwirte
Leni SchröderAsparagusernte beginnt - Bauern erwarten steigende Preise - Spargel wird teurer: Höhere Löhne und Energiekosten belasten Landwirte
Die diesjährige Spargelsaison hat in Teilen Deutschlands begonnen, doch die Landwirte kämpfen mit steigenden Kosten. Der gesetzliche Mindestlohn ist auf 13,90 Euro pro Stunde gestiegen, was die Produktionskosten in die Höhe treibt. Die Erzeuger warnen, dass die Preise für das beliebte Gemüse voraussichtlich ebenfalls steigen werden.
In Rheinland-Pfalz hat die Spargelernte bereits begonnen, während die Aktivitäten in den südlichen Regionen noch begrenzt sind. Die Bauern im Norden planen, später als üblich mit der Ernte zu starten. Das bisher gute Wetter hat die Bedingungen begünstigt, doch die Ernte bleibt weiterhin auf Saisonarbeitskräfte für die arbeitsintensiven Tätigkeiten angewiesen.
Da der Mindestlohn nun bei 13,90 Euro liegt, sind die Lohnkosten deutlich gestiegen. Eine weitere Erhöhung ist bereits für 2027 vorgesehen. Auch die Energiepreise bleiben hoch und erhöhen den finanziellen Druck auf die Landwirte. Die Preisentwicklung wird von Ertrag, Qualitätsklasse und Betriebskosten abhängen – alles Faktoren, die durch den Lohnanstieg beeinflusst werden.
Größere Mengen Spargel werden voraussichtlich erst im April auf den Märkten verfügbar sein. Zwar deuten die höheren Kosten auf Preiserhöhungen hin, doch wie stark die Verbraucher genau belastet werden, bleibt unklar. Bisher wurden aus keinen Regionen extreme Preissprünge im Vergleich zu den Vorjahren gemeldet.
Aufgrund der gestiegenen Löhne und Energiekosten wird der Spargel teurer werden. Die Landwirte werden in den kommenden Wochen Erträge und Marktnachfrage genau beobachten. Verbraucher könnten die Auswirkungen an den Supermarktregalen und bei Gemüsehändlern spüren, sobald die Hauptsaison beginnt.






