Sieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel 2024
Emma BeckerSieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel 2024
Sieben Museen in Niedersachsen haben das renommierte Museumsgütesiegel erhalten. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen einer Feierstunde in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur überreicht. Seit 2006 zeichnet das Siegel bereits 183 Einrichtungen für ihre herausragende Arbeit bei der Erfüllung veröffentlichten Standards aus.
An der Veranstaltung nahmen Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, sowie Dr. Johannes Janssen und Prof. Dr. Rolf Wiese teil, um die neu zertifizierten Museen zu ehren. Mohrs gratulierte den Preisträgern und betonte die Bedeutung des Siegels für die Förderung von Spitzenleistungen im Museumssektor. Dr. Janssen, Vorstand der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, lobte die Museen für ihr kontinuierliches Engagement bei der Verbesserung ihrer Strukturen und öffentlichen Angebote.
Das Zertifizierungsverfahren erstreckte sich über zwei Jahre und umfasste für jede Einrichtung eine gründliche Selbstevaluation sowie Beratungen durch den Museumsverband. Nils-Arne Kässens, Direktor des Osnabrücker Museumsquartiers, beschrieb den Prozess als bereichernd und hob hervor, wie er zur Optimierung des Museumsbetriebs beitrug. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, sah die Auszeichnung als wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung.
Mit der Verleihung des Siegels dürfen das Osnabrücker Museumsquartier und die sechs weiteren Einrichtungen dieses nun für die nächsten sieben Jahre führen. Das Museumsgütesiegel bleibt ein Qualitätsmerkmal für Kulturinstitutionen in Niedersachsen. Die neuen Preisträger schließen sich einem Netzwerk von 183 seit Programmstart ausgezeichneten Museen an. Die Zertifizierung würdigt nicht nur die aktuellen Standards, sondern motiviert auch zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Museumspraxis.






