Schwerer Unfall in Stade: BMW-Fahrer rammt Ford Transit nach Spurwechsel unter Drogeneinfluss
Leni SchröderSchwerer Unfall in Stade: BMW-Fahrer rammt Ford Transit nach Spurwechsel unter Drogeneinfluss
Schwerer BMW-Fahrer-Unfall am Donnerstagmorgen auf dem Fleethweg in Stade-Bützfleth
In den frühen Morgenstunden des Donnerstags ereignete sich auf dem Fleethweg in Stade-Bützfleth ein schwerer Verkehrsunfall. Gegen 7:35 Uhr kollidierten ein BMW und ein Ford Transit – zwei Fahrer wurden verletzt, der Sachschaden ist beträchtlich. Die Polizei ermittelt nun zu den genauen Umständen des Vorfalls.
Nach ersten Erkenntnissen war ein 29-jähriger BMW-Fahrer aus Himmelpforten auf die falsche Fahrspur geraten. Sein BMW-Fahrer-Unfall stieß mit einem entgegenkommenden Ford Transit zusammen, dessen Fahrer zwar versuchte zu bremsen, den Aufprall jedoch nicht mehr verhindern konnte. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Transit gegen einen geparkten Volkswagen Touran geschleudert; umherfliegende Trümmerteile beschädigten zudem einen in der Nähe stehenden Fiat Doblo.
Rettungskräfte waren schnell vor Ort. Beide Fahrer wurden zunächst von Notärzten versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in die Elbe-Klinik Stade gebracht. Wie sich später herausstellte, verfügte der BMW über keine gültige Zulassung – zudem waren die Kennzeichen mit gefälschten Prüfplaketten versehen. Die Behörden gehen davon aus, dass der BMW-Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Ein Pflicht-Bluttest wurde durchgeführt. Dem BMW-Fahrer drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, BMW-Fahrer-Unfallverursachung, fahrlässige Körperverletzung und Urkundenfälschung. Die Schadenssumme wird auf etwa 16.000 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Stade hat die Ermittlungen übernommen.
Bei dem BMW-Fahrer-Unfall wurden zwei Personen verletzt, zudem entstand erheblicher Sachschaden an den Fahrzeugen. Die Polizei prüft weiterhin die genauen Hintergründe, während dem BMW-Fahrer schwerwiegende rechtliche Konsequenzen drohen. Der Vorfall wirft zudem Fragen zu Zulassungsbetrug und möglichem Drogenkonsum am Steuer auf.