Schwan stoppt Zugverkehr in Norddeutschland – Bahn muss Gleise sperren
Leni SchröderSchwan stoppt Zugverkehr in Norddeutschland – Bahn muss Gleise sperren
Ungebetener Gast legt Zugverkehr in Norddeutschland lahm
Ein unerwarteter Besucher brachte am Dienstag den Zugverkehr in Norddeutschland zum Erliegen: Ein Schwan hatte sich auf den Gleisen zwischen Bad Kleinen und Ventilstov niedergelassen und zwang die Behörden, den Personenverkehr vorübergehend einzustellen. Der Vorfall führte zu Zugausfällen und Verspätungen, bevor der Betrieb wieder normal aufgenommen werden konnte.
Die Deutsche Bahn hatte das Tier zunächst auf der Strecke entdeckt und die örtliche Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Schwan gelassen auf den Schienen sitzend vor. Bei der Annäherung entfernte sich das Tier unverletzt.
Die vorübergehende Sperrung führte zur Streichung von zwei Zügen und insgesamt 142 Minuten Verspätung. Nach dem Abzug des Schwans überprüfte die Deutsche Bahn die Gleise und hob alle Einschränkungen auf. Der Fahrplan normalisierte sich nach und nach.
Solche Störungen durch Wildtiere sind in Deutschland selten. Aus offiziellen Unterlagen geht hervor, dass es in den vergangenen fünf Jahren keine dokumentierten Fälle gab, in denen Wildtiere vorübergehend Eisenbahnstrecken lahmlegten.
Der kurze Auftritt des Schwans sorgte zwar für Reisebehinderungen, richtete aber keine bleibenden Schäden an. Die Züge zwischen Bad Kleinen und Ventilstov verkehren mittlerweile wieder planmäßig. Die Deutsche Bahn bestätigte, dass von dem ungewöhnlichen Vorfall keine weiteren Verspätungen zu erwarten seien.






