23 May 2026, 16:20

Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz und nachhaltige Infrastruktur bis 2030

Wissenschaftlicher Beirat für Klimaschutz für neue Amtszeit ernannt - Impulse für zukunftsfähige Infrastrukturinvestitionen übergeben

Sachsen-Anhalt setzt auf Klimaschutz und nachhaltige Infrastruktur bis 2030

Der Wissenschaftliche Beirat für Klimaschutz Sachsen-Anhalt hat am 1. Juli 2026 eine neue Amtszeit begonnen. Zu seinen Aufgaben gehört die fachliche Beratung der Landesregierung in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Energie und Klimaschutz. Der Beirat hat bereits zentrale Schwerpunkte für die zukünftige Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung der Region definiert.

Kürzlich übergab der Beirat ein Positionspapier zum Sondervermögen Infrastrukturgesetz (Infra-SVG) an Prof. Dr. Armin Willingmann. Darin empfiehlt er langfristige Investitionen, um eine widerstandsfähige, leistungsstarke und unabhängige Infrastruktur aufzubauen. Die Mittel sollen die Versorgungssicherheit verbessern, die regionale Wertschöpfung stärken und den Wandel hin zu einer klimafreundlichen Wirtschaft unterstützen.

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Die Prioritäten liegen auf der Modernisierung der Energie- und Wärmesysteme, dem Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft, dem Ausbau des emissionsarmen öffentlichen Verkehrs sowie der Einführung klimaresilienter Bauweisen. Der Beirat stützt sich dabei auf Erkenntnisse des Zukunfts- und Klimaschutzkongresses sowie auf den Klimaschutz-Fachplan des Landes, um die Umsetzung zu begleiten.

Über die Infrastruktur hinaus hat sich der Beirat verpflichtet, die Nutzung des Sondervermögens weiter zu fördern. Ziel ist es, nachhaltige Impulse für die Infrastruktur und wirtschaftliche Entwicklung Sachsen-Anhalts zu setzen. Durch den Einsatz wissenschaftlicher Expertise soll die langfristige Zukunftsfähigkeit des Landes gestärkt werden.

Die Empfehlungen des Beirats verbinden Infrastrukturentwicklung, Innovation, Energiesouveränität und Klimaschutz. Seine Arbeit wird voraussichtlich eine nachhaltigere und wirtschaftlich robustere Zukunft für Sachsen-Anhalt prägen. Die Landesregierung wird die Vorschläge nun für Förderentscheidungen und politische Weichenstellungen prüfen.

Quelle