05 April 2026, 00:47

Rosenmontag 2025: Wie eine jahrhundertealte Tradition die Bundesländer begeistert

Ein Paradewagen mit roten Rosen und goldenen Verzierungen, darunter Statuen und Blumen, vor einem Gebäude, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Warum Rosenmontag so heißt - Rosenmontag 2025: Wie eine jahrhundertealte Tradition die Bundesländer begeistert

Rosenmontag – der Höhepunkt der Karnevalsfeiern vor der Fastenzeit

Der Rosenmontag, im Südwesten Deutschlands auch als Fastnachtsmontag bekannt, markiert den Höhepunkt der Karnevalsfeiern vor der österlichen Bußzeit. Die Tradition reicht weit zurück, doch die genaue Herkunft des Namens – und sein Bezug zu Rosen – bleibt unklar.

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Die Wurzeln des Rosenmontags lassen sich bis zu mittelalterlichen kirchlichen Bräuchen zurückverfolgen. Seit dem Mittelalter segnet der Papst am dritten Sonntag vor Ostern, dem sogenannten Rosensonntag, eine goldene Rose. Dieser Brauch könnte im frühen 19. Jahrhundert die Namensgebung des Karnevalsereignisses beeinflusst haben.

Der moderne Rosenmontagszug in Köln entwickelte sich nach dem Ende der französischen Besatzung um 1815. Unter preußischer Herrschaft durften die zuvor 1795 verbotenen Straßenfeste wiederaufleben. Am 10. Februar 1823 organisierte das Festordnende Komitee – heute bekannt als Festkomitee Kölner Karneval – den ersten offiziellen Umzug unter dem Motto "Thronbesteigung des Helden Carneval". Damit begründete Köln die älteste organisierte Karnevalsparade der Bundesländer.

Frühe Karnevalsfeiern waren oft chaotisch und unstrukturiert. Erst im Zeitalter des Biedermeier brachten örtliche Karnevalsvereine Ordnung in das Treiben. Ein entscheidender Moment war 1845, als ein konkurrierender "Gegen-Karneval", angeführt von Franz Raveaux, den wachsenden Gemeinschaftsgeist zeigte. Der Name Rosenmontag tauchte erstmals um 1830 auf – in einer Festausschusssitzung, die ausgerechnet an einem Rosensonntag stattfand.

Alternative Theorien führen den Namen auf Rasenmontag zurück – also einen "rasenden" oder "tobenden Montag" –, statt auf Rosen. Doch die Verbindung zum kirchlichen Rosensonntag gilt nach wie vor als die plausibelste Erklärung.

Heute ist der Rosenmontag ein fester Bestandteil der deutschen Karnevalskultur. Der Kölner Zug, 1823 ins Leben gerufen, zieht noch immer Jahr für Jahr Hunderttausende an. Auch wenn die genaue Herkunft des Namens umstritten bleibt, sind die festlichen Traditionen dieses Tages tief in der Geschichte der Bundesländer verwurzelt. In Deutschland wird der Rosenmontag 2025 und 2026 ebenfalls mit großem Interesse und Freude erwartet.

AKTUALISIERUNG

New details emerge about the origin of the name 'Rosenmontag'

Historians have uncovered a more precise timeline for the naming of the festival. Key developments include:

  • The Festkomitee in Cologne held its first meeting in 1822 on the Monday after Rosensonntag, earning the nickname Rosenmontagsgesellschaft.
  • This group named the 1823 parade 'Rosenmontagszug', establishing the official title.
  • The name's connection to Rosensonntag is now confirmed as originating in 1822, not just the 1830s as previously stated.